Suhrkamp Verlag Bevollmächtigter: Suhrkamp soll „literarische Institution“ bleiben

Der Suhrkamp-Generalbevollmächtigte Frank Kebekus hat sich zuversichtlich über den Ausgang des Insolvenzverfahrens für den Verlag geäußert.

 

Berlin - Ziel sei es, das Unternehmen als „literarische Institution“ so aufzustellen, dass Mitarbeiter, Autoren und Leser auch in den nächsten Jahrzehnten einen „tollen Verlag“ vorfänden, sagte Kebekus am Donnerstag im Deutschlandradio Kultur.

Die jetzige Insolvenzeröffnung sei ein wichtiger Schritt dahin. „Ich glaube, das kann auf dem Weg der Rekonstruktion gar nicht überschätzt werden“, so der Jurist. Der bei Gericht vorgelegte Insolvenz-Plan sieht vor, den Verlag in eine Aktiengesellschaft umzuwandeln. Die Eigentümer hätten dann weniger Mitspracherechts als jetzt.

Der jahrelange Streit zwischen den bisherigen Gesellschaftern, Verlagschefin Ulla Unseld-Berkéwicz und Miteigentümer Hans Barlach, hatte das Unternehmen an den Rand des Ruins getrieben. Am Dienstagabend hatte das Amtsgericht Berlin-Charlottenburg das Insolvenzverfahren eröffnet.

 

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