Suff und Zockerei: Didi Hamanns Lebensbeichte

"Wenn irgendwo auf der Welt ein Spiel war, habe ich es mir auch nachts angeschaut. Schlafen konnte ich ja sowieso nicht“ Foto: firo/Augenklick

Suff und Zockerei: Ex-Bayer "Didi" Hamann hat in seinem Buch „My Love Affair with Liverpool“ eine Lebensbeichte abgelegt.

 

FRANKFURT/LONDON –  Der Mann mit dem oftmals gequälten Gesichtsausdruck: Ex-Bayern- und Liverpool-Star Dietmar "Didi" Hamann legt in seinem Buch eine schockierende Wahrheit dar - Er war spiel- und alkoholsüchtig.

Hamann trug von 1993 bis 1998 das Trikot des FC Bayern, wurde zwei Mal Deutscher Meister, ein Mal DFB-Pokalsieger und gehörte zum FCB-Team, das 1996 den UEFA Cup gewann. 1997 der erste Schicksalsschlag - Hamann erleidet einen leichten Schlaganfall. Er kämpft sich als Profi zurück, doch seine Zeit beim FC Bayern ist abgelaufen. Nach 106 Bundesliga-Partien folgt der Wechsel nach England - erst Newcastle, dann Liverpool. Bei den Reds wird Nationalspieler Hamann in einer von Stars gespickten Mannschaft zum Teamleader, führt Liverpool 2005 zum Champions League-Sieg - sein Karriere-Höhepunkt. Mit dem Wechsel zu Manchester City 2006 geht die Laufbahn als Profi bergab.

Nun hat Hamann ein Buch geschrieben, spricht offen über die guten und die schlechten Zeiten seiner Zeit als Profi. Ein Vorabdruck erschien jüngst im Daily Mirror. Nach seinem Wechsel vom FC Liverpool zu Manchester City im WM-Jahr 2006 und der Trennung von seiner Ehefrau Tina verfiel Hamann eigenen Angaben zufolge der Wett- und Alkoholsucht. Lesen Sie im Folgenden Auszüge aus Hamanns Lebensbeichte.

 

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