Nach einem Unfall auf der A9 bei Bayreuth verteilten sich auf der Fahrbahn 300 Kilo Gummibärchen und andere Süßigkeiten. Für die Helfer eher süße Aufräumarbeiten.

Bayreuth - Diese Aufräumarbeiten hätten vermutlich viele Kinder sehr gerne gemacht: Auf der A9 bei Bayreuth verteilten sich am Samstagmorgen nach einem Unfall rund 300 Kilo Gummibärchen und anderer Naschkram.

Unterwegs zu einem Volksfest in Berlin war ein Mann mit seinem Auto samt Verkaufsanhänger für Süßigkeiten, als ein überholendes Auto das Gespann seitlich streifte. Der Fahrer kam ins Schleudern und krachte in die Leitplanke. Der Anhänger wurde zerstört, der Inhalt landete auf der Autobahn - süße Gummibärchen auf der Fahrbahn, statt in Verkaufsschalen oder im Mund.

Der Fahrer blieb unverletzt, haderte aber dennoch: "Da hängt ja auch eine Existenz dran", sagte er zur Nachrichtenagentur News5. Die Polizei schätzt den Schaden auf 80.000 Euro. Weil vorbeifahrende Autos die Süßigkeiten auf den Asphalt gebatzt hatten, dauerten die Aufräumarbeiten gut zwei Stunden.

Die Bilder von der Unfallstelle finden Sie in der Bilderstrecke.