Stundenlanger Kampf gegen die Flammen Großbrand: Sechs Feuerwehrleute verletzt

Rund 200 Einsatzkräfte kämpften mit dem Feuer (Symbolbild) Foto: dpa

Stundenlang kämpften rund 200 Feuerwehrleute in Schwaben gegen einen Großbrand in einem Metallbetrieb. Dabei erlitten mehrere Einsatzkräfte Verletzungen.

 

Vöhringen - Bei einem Großbrand in einem Metallbetrieb im schwäbischen Vöhringen (Landkreis Neu-Ulm) sind sechs Feuerwehrleute verletzt worden. Fünf erlitten eine Rauchvergiftung, einer musste wegen einer Schnittwunde an der Hand behandelt werden, wie die Polizei in Kempten am Mittwochmorgen mitteilte.

Der Brand war am Dienstagabend in einer Werkshalle ausgebrochen. Das Feuer griff schnell um sich, in kürzester Zeit stand die große Halle komplett in Flammen. Da in dem Gebäude auch giftige Chemikalien gelagert wurden, setzte die Feuerwehr einen ABC-Mess-Wagen ein. Von den Chemikalien sei jedoch keine Gefahr ausgegangen, hieß es. Die Feuerwehr war mit rund 200 Kräften stundenlang im Einsatz.

Die Anwohner wurden über Rundfunk gebeten, zu ihrer Sicherheit ihre Fenster und Türen geschlossen zu halten. "Der Schaden kann noch nicht genau beziffert werden, ist aber wohl sehr hoch", sagte ein Polizeisprecher in den frühen Morgenstunden. Die Brandursache war zunächst unklar.

 

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