Streit um Kopfbedeckung Mexikaner endet wegen Sombrero auf Wiesnwache

Ein Sombrero sorgte am Donnerstag für einen Besuch auf der Wiesnwache. Foto: Ina Fassbender/dpa

Ein Sombrero sollte bei einem nächtlichen Geschäft den Besitzer wechseln. Das ging gründlich schief und sein Besitzer wanderte in Haft.

 

München - Bei einem Wiesnbesuch kann so einiges schief gehen, der Fall, den die Polizei aber am Donnerstag aufnehmen musste, gehört wohl aber nicht zu den gängigen Pleiten. Eine 31-Jährige aus München hat am Donnerstagabend nämlich versucht einem Mexikaner (auch 33) seinen schicken Hut abzukaufen. Der Sombrero des Mannes gefiel ihr so gut, dass sie bereit war ihm 70 Euro zu bezahlen. Man einigte sich auf den Kaufpreis und damit schien das Geschäft beschlossen. Da der Mann aus Mexiko kein Wechselgeld dabei hatte und die Münchnerin nur einen 100 Euroschein, gab sie ihm diesen als Pfand und vereinbarte mit dem Mexikaner, passendes Geld zu holen. Doch der Tourist entfernte sich vom vereinbaren Ort. 

Die Münchnerin suchte ihn daraufhin und wurde in der Nähe fündig. Das als Pfand hinterlegte Geld wollte er ihr aber nicht mehr zurückgeben. Gemeinsam gingen die beiden zu Wiesnwache um den Sachverhalt aufzuklären. Das taten die Beamten dann auch und schrieben eine Anzeige wegen Unterschlagung gegen den Mann. Der weigerte sich daraufhin die geforderte Sicherheitsleistung zu bezahlen und landete dafür in der Haftanstalt des Polizeipräsidiums München.

 

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