Streit um Einladungen Nockherberg-Chef: Nur zwei Politiker kommen immer rein

Nur zwei Politiker haben ein Recht auf lebenslangen Eintritt, so der Paulaner-Chef. Foto: Tobias Hase/dpa/P. Schramek/AZ

Paulaner-Chef und Nockherberg-Boss Andreas Steinfatt bedauert, dass es beim diesjährigen Derblecken Absagen gibt. Nur zwei Politiker hätten "lebenslanges Eintrittsrecht".

 

München - Nach dem letztjährigen Derblecken fühlten sich Barbara Stamm und Emilia Müller dermaßen gekränkt, dass sie direkt für den diesjährigen Nockherberg abgesagt haben. Jetzt hat sich Nockherberg-Chef Andreas Steinfatt in der Bild zu Wort gemeldet - und bedauert die Absage.

"Ich hatte Frau Stamm angerufen und dachte, wir hätten uns ausgesprochen. Eine Einladung zum Mittagessen hat sie nicht angenommen. Mehr konnte ich nicht tun. Das tut mir sehr leid. Natürlich wollen wir nicht, dass die Leute nach der Rede sagen: Da gehe ich nimmer hin", so der Paulaner Chef gegenüber Bild.

An Luise Kinseher als Fastenpredigerin wolle Paulaner aber festhalten, auch gebe es keinerlei Zensur. Steinfatt persönlich hätte auch nichts gegen Django Asül, doch der "war den Herrschaften leider zu brutal. Ich mag ihn. Er wird nicht zurück kommen, den hat sich das Hofbräuhaus gekrallt."

Nur Stoiber und Ude kommen immer rein

Auf die Kritik an der Einladungs-Politik angesprochen erwiderte Steinfatt, dass der Saal nur 560 Plätze hat - und die Brauerei zusammen mit der Schörghuber-Gruppe jedes Jahr eine Auswahl treffen muss. "Tickets auf Lebenszeit gibt es nicht. Nur für Edmund Stoiber und Christian Ude". Und dieses Jahr hätte man eben den Wirtschafts- und Planungsausschuss mit weniger Plätzen bedacht, dafür aber die Fraktionschefs mit Kontingenten versehen.

"Grüne und SPD haben uns Gäste gemeldet. Die CSU hat dankend verzichtet. Da kommt nur der Chef Manuel Pretzl", wird Steinfatt zitiert.

 

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