Streit mit Investor Ismaik schaltet Anwalt ein

Alles andere Harmonie: Jetzt bringt Ismaik einen Anwalt in Stellung Foto: Rauchensteiner

Bis Dienstagabend sollte Hasan Ismaik 13 Millionen Euro an den TSV 1860 überweisen, so die Forderung von Löwen-Präsident Hep Monatzeder. Statt Geld zu schicken, schaltete der Investor seinen Anwalt ein.

 

München - Paukenschlag beim TSV 1860: Hasan Ismaik ist nach der Forderung der Löwen-Spitze, bis Dienstag die ausstehenden zwei Raten aus dem Dreijahresplan zu überweisen, in die Offensive gegangen. Statt das Geld zu schicken, schaltete Ismaik den Münchner Wirtschafts- und Medienanwalt Michael Scheele ein.

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Dieser unterrichtete die Löwen-Gremien nachmittags per Mail, dass er von Ismaik beauftragt worden sei, "die Rechtslage zu prüfen und ihn hinsichtlich der weiteren Vorgehensweise zu beraten." Was genau dies zu bedeuten habe, erklärte Scheele der AZ am Telefon: "Es geht um die Frage, inwieweit der Verein bereit ist, auch die Interessen von Herrn Ismaik zu berücksichtigen." Man werde alle Unterlagen, Verträge, Gesprächsprotokolle etc. prüfen und hoffe dann auf ein Treffen mit den Löwen-Bossen.

Unterdessen forderte Scheele Präsident Hep Monatzeder und Co auf, "in der Zwischenzeit öffentliche Bemerkungen über 'kulturelle Unterschiede' und/oder 'andersartige Mentalitäten', mit denen das Verhalten unseres Mandanten charakterisiert wurde" sein zu lassen.

 

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