Streit mit dem Investor Löwen: Ismaik will Schneiders Rücktritt

Löwen-Investor Hasan Ismaik Foto: sampics/AK

Schon vor Beginn des Krisengipfels an der Grünwalder Straße hat 1860-Investor Hasan Ismaik für einen Eklat gesorgt. Er fordert offen den Rücktritt des 1860-Präsidenten und anderer Funktionäre.

 

München - Kurz vor 12 Uhr Mittags ist Hasan Ismaik in München gelandet, um 17 Uhr wird er sich mit den Vereinsoberen an der Grünwalder Starße treffen. Bereits bei seiner Ankunft sorgte er für einen ersten Eklat, als er in die Mikrofone eines TV-Teams sagte: "Ich will nicht mehr mit Schneider zusammenarbeiten. Er ist nicht ehrlich." Gemeint war 1860-Präsident Dieter Schneider, mit dem Ismaik sich schon länger nicht grün ist.

Nachdem der Jordanier im Hotel Mandarin Oriental eingecheckt war, erreichte ihn auch die AZ am Handy. Er wiederholte seine Aussage vom Flughafen - und ergänzte. "Ich hoffe, Schneider tritt so schnell wie möglich zurück. 1860 braucht in seiner Führung neue Leute, die ehrlicher sind, zu ihren Worten stehen und umsetzen, was ausgemacht wurde.". Und weiter: "1860 braucht frisches Blut in seiner Führung." Auf die Frage, ob sich seine Forderung nur auf den Präsidenten beziehe, sagte er: "Das werden wir sehen."

Zudem glaubt der Investor, dass er mit seiner Rücktrittsforderung nicht alleine da stehe. "Ich habe mitbekommen, dass auch sehr viele Löwen-Fans so denken wie ich und bin davon überzeugt, dass die Vereinsführung um Schneider es diesen tollen und leidenschaftlichen Fans schuldig ist, das Heft des Handelns anderen zu übergeben. Schneider hat keinen Rückhalt mehr bei den Fans. Die allermeisten Fans stehen hinter mir." Und weiter: "Schreiben Sie bitte unbedingt noch, am liebsten als Headline, dass ich sehr stolz auf die Löwen-Fans bin."

 

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