Streit an der Reichenbachbrücke Prügel, Tritte, Polizisten Knie ausgerenkt: Eklat an der Isar!

Im Sommer lädt die Reichenbachbrücke zum Chillen in der Sonne ein. Jetzt kam es zu einer handfesten Auseinandersetzung. Foto: Petra Schramek

Streit um ein Handy eskaliert an der Reichenbachbrücke! Als die Polizei anrückt, rasten die Streithansel völlig aus. Eine Frau will in die Isar springen, einem Beamten wird das Knie ausgerenkt.

 

München - Brutale Szenen an der Reichenbachbrücke: Die Polizei wird zu einem Streit gerufen. Dabei soll es um ein Handy gehen. Als die Beamten eintreffen, rasten die Beteiliten völlig aus! Eine Frau will sogar von der Brücke springen. Was war genau passier?

"Am Montag, 08.07.2013, kam es kurz vor 23.00 Uhr auf der Reichenbachbrücke zwischen mehreren Personen zu Streitigkeiten. Angeblich ging es dabei um ein Mobiltelefon", berichtet die Polizei. Zur Klärung wurde die Polizei gerufen. Aus dem Streit heraus entstanden Handgreiflichkeiten und Schläge gegeneinander. Ein 25-jähriger Münchner erlitt dabei einen Nasenbeinbruch.

Als die ersten Polizeibeamten vor Ort eintrafen mussten sie zunächst die Kontrahenten trennen. Darüber hinaus konnten sie eine 37-jährige Frau von der Brüstung der Reichenbachbrücke ziehen, die in die Isar springen wollte. Dabei griff eine 21-jährige Frau die Polizeibeamten an. Sie konnte zu Boden gebracht und an den Händen gefesselt werden.

Da sie trotzdem weiter in Richtung der Beamten trat, schlug, spuckte und versuchte zu beißen, wurde sie auch an den Beinen gefesselt. Trotzdem wehrte sie sich auch beim Transport zum Dienstwagen so sehr, dass sie getragen werden musste, wobei sie mit den Beinen weiter ausschlug und versuchte sich herauszuwinden.

Bei dem Einsatz wurden eine 34-jährige Polizeibeamtin am Sprunggelenk verletzt. Ein 32-jähriger Polizeibeamter wurde derart am Knie verletzt, dass die Kniescheibe noch vor Ort eingerenkt werden musste, um einen Transport in ein Krankenhaus zu ermöglichen. Der Beamte liegt wegen seiner Knieverletzung noch in einer Klinik. Beide Polizeibeamte sind zur Zeit nicht dienstfähig.

Während die 21-jährige Angreiferin transportiert werden sollte, ging die zuvor gerettete 37-jährige Frau die Beamten körperlich an und versuchte die 21-Jährige zu befreien. Dies konnte verhindert werden. Die 21-jährige Münchnerin wurde nach der weiteren Bearbeitung von der Polizeiinspektion aus entlassen. Die 37-Jährige musste aufgrund von Kreislaufproblemen ärztlich versorgt werden. Sie kam in eine Klinik. Gegen die beiden Frauen werden nun u. a. Ermittlungen wegen Körperverletzung, Widerstand und versuchter Gefangenenbefreiung geführt.

 

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