Streifenkarten und Kurzstrecke Viele Neuerungen: MVG baut Handy-Ticket aus

Die MVG hat ihr digitales Ticketangebot erweitert. (Symbolbild) Foto: MVG/ho

Elektronische Tickets sind bei der MVG weiter auf dem Vormarsch: Ab Sonntag, gibt es mehrere neue Angebote: die Kurzstrecke sowie die Streifenkarte. Aber es finden sich auch andere Neuerungen.

 

München - Die "MVG macht mobil" - nun auch bei elektronischen Tickets. Wie die MVG in einer Pressemeldung mitteilt, gibt es ab Sonntag, den 14. Juni, für Kunden des Handy-Tickets mehrere neue Angebote, unter anderem die Kurzstrecke sowie die Streifenkarte. Neu ist auch ein elektronisches Anschlussticket für Zeitkarteninhaber als Handy-Ticket.

Im Onlineshop neu ist ferner ein PrintTicket für größere Gruppen. Die Streifenkarte gibt es während einer mehrmonatigen Optimierungsphase zunächst ausschließlich bei der Münchner Verkehrsgesellschaft (MVG) über die App „MVG Fahrinfo München“. Gültig sind alle elektronischen Tickets im gesamten MVV-Tarifgebiet.

Kurzstrecke

Zum Kauf dieser Karte für kurze Fahrten gibt es in der App mehrere Möglichkeiten: Kunden können entweder die Kurzstrecke als Einzelfahrt kaufen oder als Streifenkarte nutzen. Des Weiteren lässt sie sich alternativ im Anschluss an eine konkrete Verbindungsauskunft erwerben. Letzteres hat den Vorteil, dass die Kurzstrecke nur dann angeboten wird, wenn sie tariflich zulässig ist.

Als Kurzstrecke gilt jede Fahrt bis zur vierten Haltestelle nach dem Einstieg – wenn davon höchstens zwei mit U- oder S-Bahn beziehungsweise einem ExpressBus zurückgelegt werden. Die Kurzstrecke kostet derzeit 1,40 Euro und wird als HandyTicket für den direkt folgenden Fahrtantritt gelöst.

Streifenkarte

Die elektronische Streifenkarte wird als Guthaben mit zehn Streifen aufgeladen. Die erste Fahrt muss direkt nach dem Kauf erfolgen. Der Nutzer wählt dafür in der App entweder direkt unter „Tickets“ die Streifenkarte und gibt die für die Fahrt benötigten Streifen und die Altersgruppe ein.

Alternativ hat er auch hier die Möglichkeit, zunächst eine Verbindung abzufragen: die App berechnet in diesem Fall automatisch die erforderliche Streifenzahl für die konkrete Verbindung. Die restlichen Streifen verbleiben als Guthaben auf dem Konto und kann für die nächste Fahr genutzt werden.

Anschlussticket

Eine Neuerung eigens für alle Besitzer von Wochen- oder Monatskarten sowie IsarCard-Abonnenten ist das Anschlussticket. Damit können HandyTicket-Nutzer günstiger als bislang auch auf Strecken im MVV-Gebiet fahren, die über ihren „Stammbereich“ hinaus führen.

Ein Beispiel: Wer eine Monatskarte für die Ringe 1 bis 3 besitzt und zum Flughafen will, muss bislang am Automaten ein Ticket für Zonen 1 bis 4 lösen, die Monatskarte kann nicht „angerechnet“ werden. Das Anschlussticket, ausschließlich als HandyTicket erhältlich, berücksichtigt die Ringe und ermöglicht eine günstigere Fahrt. Im konkreten Fall würde das Anschlussticket quasi für die Ringe 4 bis 13 ausgegeben.

Bei der Kontrolle müssen IsarCard und HandyTicket zusammen vorgezeigt werden.

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PrintTicket für Gruppen bis 30 Personen

Als PrintTicket zum Online-Bestellen und Ausdrucken am eigenen PC ist – ebenfalls ab 14. Juni – eine Gruppen-Tageskarte für bis zu 30 Personen erhältlich.

 

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