2.000 Verkäufer, zehntausende Flohmarkt-Besucher: Am Samstag war die Theresienwiese wieder voller Menschen und Kuriositäten.

Ludwigsvorstadt - Beim größten Flohmarkt Süddeutschlands gibt es Dinge zu entdecken, die findet man sonst nirgends. Zum Beispiel: ein gelbes Schild mit schwarzer Schrift: "Wohnung zu vermieten". Oder wann hat ein Münchner je ein solches Schild am Fenster in der Nachbarschaft gesehen?

Fast so schwer wie eine bezahlbare Wohnung zu finden, ist es, beim jährlichen Gedränge auf der Theresienwiese ganz gezielt die eine Seltenheit aufzutreiben, die man schon lange sucht. Umso größer ist dagegen das Vergnügen für all jene, die einfach mal drauf losstürmen, ein paar Euro in der Tasche, um etwas Schönes, Skurriles, oft gar nicht so Nützliches zu finden. Es muss ja nicht gleich ein "Wohnung zu vermieten"-Schild als Dekoration für die Wohnzimmerwand sein.

Es soll in Schälters Wohnzimmer kommen. Wie das so ist auf dem Flohmarkt, hat sie natürlich noch um den Preis verhandelt. Mit mäßigem Erfolg. Der Verkäufer wollte erst 30 Euro, am Ende hat sie 27 bezahlt. "Ich war tatsächlich auf der Suche nach einem Weinregal", sagt sie. Rafaela Sieben schwärmt vom Flohmarkt: "Es ist cool, hier unterwegs zu sein - auch wenn ich noch nichts Passendes entdeckt habe." So sehen das Zehntausende. Und schleppen ihre Schnäppchen von der Theresienwiese in Richtung U-Bahn.

AZ-Umfrage: Was haben Sie auf dem Flohmarkt ergattert?

 

 

Weitere News aus München finden Sie hier