Stimmen zum Bayern-Sieg Müller: "Mit uns ist nicht zu spaßen"

Voll dabei: Bayern-Profi Thomas Müller. Foto: Bernd Thissen/dpa

Der FC Bayern hat mit dem 3:1-Erfolg bei Bayer Leverkusen einen weiteren großen Schritt in Richtung Titelverteidigung gemacht. Die Stimmen zum Spiel.   

Leverkusen - Der FC Bayern hat beim Rückrundenauftakt der Bundesliga seine Ausnahmestellung bestätigt.

Der deutsche Rekordmeister gewann das Spitzenspiel beim Tabellenvierten Bayer Leverkusen insgesamt verdient mit 3:1 und baute seinen imposanten Vorsprung an der Tabellenspitze zunächst auf 14 Punkte aus. Die Treffer für die Bayern an der früheren Wirkungsstätte ihres Trainers Jupp Heynckes erzielten Javi Martínez, Franck Ribéry und James Rodríguez. Für Leverkusen war Kevin Volland erfolgreich.

Heynckes überraschte mit seiner Startelf, denn der von vielen erwartete Neuzugang Sandro Wagner saß erst einmal auf der Bank.

Die Stimmen zum Spiel...

Jupp Heynckes (Trainer FC Bayern): "Die Mannschaft hat über weite Strecken taktisch und von der Defensive her sehr gut gespielt. Nach dem 2:0 haben wir ein bisschen die Konzentration verloren und unnötige Ballverluste gehabt. Es ist aber einfach schwer, hier zu gewinnen. Leverkusen ist eine junge, talentierte Mannschaft, die heute auch sehr offensiv gespielt hat." 

...zur späten Einwechslung von Sandro Wagner: "Wenn ein neuer Spieler kommt, braucht er eine gewisse Integrationszeit, er muss erst das System verstehen. Deshalb habe ich Sandro Wagner heute nicht von Anfang spielen lassen. Als er reingekommen ist, war er ein Spieler, der uns geholfen hat."

Sandro Wagner (FC Bayern): "Wir haben gut gearbeitet, sind als Mannschaft aufgetreten. Der Sieg geht natürlich in Ordnung. Ich habe auch gedacht, dass ich von Anfang an spiele. Der Trainer hat es mir gestern gesagt. Ich bin nie sauer. Aber klar, ich hätte gerne gespielt. Reingekommen, gewonnen, das passt. Ich bin in München wieder daheim und beim besten Team Deutschlands. Dazu bin ich Nationalspieler. Ich habe momentan ein gutes Leben."

Thomas Müller (FC Bayern): "Wir wollten zeigen, dass mit uns nicht zu spaßen ist. Es ist eine Partie gewesen, die man gut anschauen konnte, mit gutem Tempo. Doch wir haben zu viele lange Bälle gespielt, statt den Mut zu haben, in die Zwischenräumen zu spielen."

Arjen Robben (FC Bayern): "Wir haben gut gestanden und die Räume genutzt. Auch mit unseren Standards waren wir gefährlich. Wir haben ein Zeichen gleich im ersten Spiel im neuen Jahr gesetzt, das war unser Ziel."

Franck Ribéry (FC Bayern): "Es ist immer schön, wenn man ein Tor macht. Ich würde gerne so lange wie möglich bei Bayern bleiben."

Sven Ulreich (FC Bayern): "Wir wollten einen guten Rückrundenstart und gut reinkommen gegen einen Gegner, der zwölf Spiele unbesiegt war. Da ist es schön mit drei Punkten zu starten."

Heiko Herrlich (Trainer Bayer Leverkusen): "Für den Auftritt brauchen wir uns nicht zu schämen. Wir haben versucht zu attackieren, verteidigen vor dem 0:1 aber nicht gut. Dann kriegen wir mit einem Konter das 0:2, hätten danach aber sogar noch den Ausgleich schaffen können. Bayern war abgeklärter, der Sieg geht in Ordnung. Heute wäre trotzdem was möglich gewesen."

Sven Bender (Bayer Leverkusen): "Wir sind erst nach dem Anschlusstreffer aufgewacht."

Rudi Völler (Sportdirektor Bayer Leverkusen): "Die Mannschaft gibt nicht auf, selbst wenn man 0:2 hinten liegt. Nach dem 1:2 waren wir nochmal dran. Dann gehst du volles Risiko und irgendwann kriegst du das dritte Tor."

Lars Bender (Bayer Leverkusen): "Es ist denkbar ungünstig, gegen die Bayern 0:2 hinten zu liegen. Durch das Tor sind wir aber wieder rangekommen. Es sollte heute nicht sein, und das geht am Ende auch so in Ordnung. Die Bayern haben gut gespielt, bei uns wäre ein bisschen mehr drin gewesen. Wir haben in einigen Situationen nicht mutig genug gespielt, uns fehlt dann einfach die Effizienz. Wir müssen noch mehr an uns glauben, in dieser Mannschaft steckt so viel Potenzial."

Der Liveticker zum Nachlesen: FC Bayern siegt auch in Leverkusen

 

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