Stimmen zum 2:1 gegen Georgien Löw: "Das ist nicht unser Standard"

Joachim Löw war entäuscht über die Leistung seiner Elf. Foto: dpa

Mit Hängen und Würgen zur EM: Weltmeister Deutschland hat sich trotz einer erneut katastrophalen Chancenverwertung das Ticket für die EURO 2016 in Frankreich erzittert und das Nachsitzen in den Play-offs erspart. Die Stimmen zum Spiel.

 

Leipzig - Die zwölfte EM-Teilnahme in Folge und den Sieg in der Gruppe D machte das DFB-Team durch ein mühsames 2:1 (0:0) gegen den Weltranglisten-110. perfekt, enttäuschte dabei aber erneut.

Die Stimmen zum Spiel:

Joachim Löw: "Grundsätzlich sind wir zufrieden, dass wir die Qualifikation geschafft haben, aber unzufrieden mit den letzten beiden Spielen. Das ist nicht unser Standard, es liegt noch viel Arbeit vor uns"

DFB-Präsident Wolfgang Niersbach: "Da war ich nicht drauf eingestellt, dass man heute ein Stück zittern musste. Die Mannschaft hat sich das Leben selbst schwer gemacht. Schwamm drüber, wir sind Tabellenerster, zum zwölften Mal in Folge bei der EM dabei, das zählt. Aber die Effizienz müssen wir verbessern. Was nutzt mir die ganze Ballfertigtkeit, wenn das Entscheidene nicht passiert. Wir haben wunderbare Fußballer, die streicheln, schieben und passen, aber der Ball muss irgendwann mal rein. Das ist wie ein roter Faden, der sich durch die Qualifikation zieht."

Manuel Neuer: "Im Training schießen wir 50 Tore, ein Ball nach dem anderen fliegt ins Netz. Wir brauchen vorne den Killerinstinkt und machen uns das Leben selbst schwer. Und dann kriegen wir auch noch den Ausgleich. Bei der EM muss das anders werden, da werden wir hoffentlich zu dem Spiel finden, das man von der deutschen Nationalmannschaft kennt."

Max Kruse: "Es ist schwer gegen solche Gegner zu spielen, die sich mit elf Mann hintenreinstellen. Aber irgendwas müssen wir uns auch einfallen lassen"

 

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