Stimmen zu FC Bayern gegen Freiburg Sammer: "Meinen Job auf Mahnen zu reduzieren, ist zu einfach"

Die Stimmen zum Spiel des deutschen Rekordmeisters nach den Duell mit den Gästen aus dem Breisgau. Foto: dpa

Nach dem 2:0-Sieg des FC Bayern gegen Freiburg vergleicht Rummenigge Neuer mit Beckenbauer. Sammer wehrt sich gegen sein Mahnerimage. Die Stimmen im Überblick.

 

München - Mit einem 2:0 (1:0)-Sieg gegen im letzten Heimspiel des Jahres gegen den SC Freiburg hat der FC Bayern seine Erfolgsserie weiter ausgebaut. Die Münchner sind in der laufenden Saison noch und spielzeitübergreifend jetzt seit mittlerweile 20 Spielen ungeschlagen.

Dementsprechend zufrieden äußerten sich Spieler und Verantwortliche des Vereins. Auch vom Gegner gibt es Lob. Die wichtigsten Stimmen im Überblick:

Pep Guardiola: „Ich bin sehr zufrieden. Freiburg hat es heute sehr gut gemacht in der Defensive, aber wir haben sehr gut angegriffen. Wir hatten 13 Torchancen, der Torwart hat gut gehalten. Großes Kompliment an meine Spieler, jetzt kommt noch der letzte Schritt in Mainz.“

Karl-Heinz Rummenigge (Vorstandsvorsitzender des FC Bayern): „Unsere Mannschaft hat total verdient gewonnen. Das war ja fast Einbahnstraßenfußball, was hier über 90 Minuten abgelaufen ist. Das Ergebnis ist eigentlich noch sehr schön für Freiburg.“

Rummenigge über einen möglichen neuen Gegentorrekord: „Bei dem Torhüter, den wir haben, ist nichts unwahrscheinlich. Neuer spielt fantastisch. Er ist wie ein Libero zu besten Zeiten von Franz Beckenbauer unterwegs.“

Matthias Sammer (Sportvorstand Bayern München - bei Sky): "Wenn Sie Spielern gegenüber stehen, die schon alles gewonnen haben, ist es mit Klagen und Mahnen nicht getan - da steckt schon ein bisschen mehr dahinter. Ich versuche hier meinen Job zu machen, diesen aber auf Mahnen zu reduzieren, ist viel zu einfach."

Thomas Müller (bei Sky): "Wir sind eben nicht beim Frauenballett. Ohne Frauenballett jetzt hier in den Dreck ziehen zu wollen. Aber für ein Tor hole ich mir gerne ein Veilchen ab. Natürlich hätten wir uns das eine oder andere Tor mehr gewünscht, aber Freiburg hat es wohl darauf angelegt, dass sie viele Torschüsse zulassen, aber immer mit fünf, sechs im eigenen Strafraum sind. Der Torhüter hat auch ein paar sehr gute Bälle gehalten. Insgesamt sind wir mit dem Sieg absolut zufrieden. Wenn wir heute ins Bett gehen, haben wir zwölf Punkte Vorsprung. Das war das Ziel, ob es dann 2:0 wird oder ein anderes Ergebnis war nicht so wichtig. Wir waren dominant und haben unsere Pflicht sehr gut erfüllt und freuen uns.“

Arjen Robben: „Es war ein schwieriges Spiel. Nur eine Mannschaft wollte Fußball spielen. Das hat nix mit Fußball zu tun. Die stellen wirklich alles hinten rein. Wir haben es gut gemacht, aggressiv nach vorne gespielt, die Chancen gesucht und bekommen. Zwei Tore sind ok, es hätten aber noch zwei mehr sein können. 2:0 ist gut, vor allem weil es das letzte Spiel zu Hause war. Drei Punkte sind wichtig.“

Sportler des Jahres: Ehre für Arjen Robben

Christian Streich (Trainer SC Freiburg): „Wir haben ordentlich angefangen. Wir haben versucht, die Räume eng zu halten und haben das überwiegend gut gemacht. Aber wir konnten nicht alles verteidigen. Wie die Mannschaft sich gegen diese Übermacht der Bayern gewehrt hat, war gut. Großes, großes Kompliment an Pep für seine Arbeit."

Roman Bürki (Torhüter SC Freiburg - bei Sky): "Bayern ist einfach zu stark. Wir haben alles versucht, aber die Dominanz, die sie auf den Platz bringen, ist unglaublich - wir hatten keine Chance."

 

2 Kommentare