Stimmen zu 1860 vs. FSV Frankfurt Vallori zur 0:2-Pleite: "Hätten die Punkte gebraucht"

Guillermo Vallori geht nach der Niederlage des TSV 1860 München gegen FSV Frankfurt vom Platz. Foto: sampics/augenklick

Das ernüchternde 0:2 gegen den FSV Frankfurt war der neueste Tiefpunkt schlechter Heimauftritte des TSV 1860 in dieser Saison.

 

München – Doch während der siegreiche Trainer Benno Möhlmann sein Team kritisierte, verteidigte Markus von Ahlen seine Mannschaft. Die Stimmen zum Spiel:

Guillermo Vallori: "Der FSV stand sehr kompakt und sehr tief. Die hatten zwei Chancen und haben zwei Tore gemacht. Wir hatten viel Ballbesitz, aber das ist egal, wenn du keine Anspielstation vorne findest. Da haben wir Rubin Okotie vermisst. Wir wollten endlich zuhause gewinnen, haben aber nicht die Tür zum Erfolg gefunden. Sie waren besser als wir. Wenn du die Tabelle anschaust, wäre es jetzt ein Fehler, nach oben zu schauen. Ich akzeptiere, dass das 0:1 mein Fehler war. Die Szene hat das Spiel entschieden. Ich war da zu passiv im Strafraum.

Christopher Schindler"Uns haben das Passtempo und die Passschärfe gefehlt. Das muss alles schneller gehen. Beim ersten Tor dachte ich, ich würde hinkommen. Wenn ich runter gehe, muss ich den Ball haben. Aber ich bin zu spät gekommen. Wir hätten die Punkte heute gebraucht. Wir dürfen die Niederlage jetzt nicht an einem Spieler (Rubin Okotie) festmachen, das wäre zu leicht. Das 0:2 ist eine Katastrophe, da ist der Unmut der Fans verständlich. Die Fans, die jetzt noch da sind, sind der härteste Kern. Wir haben noch immer Fans, die hinter uns stehen. Aber wir müssen endlich gewinnen. Ansonsten wird aus einer schwierigen Situation eine sehr schwierige Situation."

Markus von Ahlen: "Wir sind auf den erwartet kompakten Gegner getroffen. Wir haben in einer Drangphase von uns das 0:1 kassiert, das du nicht kriegen darfst. Das Tor hat dem FSV in die Karten gespielt. Wir haben danach noch einmal den Druck erhöht und uns Chancen herausgespielt. Aber entweder hat der FSV einen Fuß dazwischen bekommen oder wir haben die letzte Präzision vermissen lassen. Wenn du auf viele Spieler verzichten musst, musst du neue Varianten erarbeiten. Die Mannschaft hat alles versucht, aber uns hat einfach die Effektivität gefehlt. Es geht jetzt darum, die Mannschaft aufzubauen. Uns ist es insgesamt zu wenig gelungen, uns durchzuspielen. Die Chancen, die du hast, musst du machen. Wir spielen mit einer sehr jungen Mannschaft, die sich reinhaut. Aber das Offensivspiel ist die schwiergste Disziplin."

Benno Möhlmann: "Wir waren direkt gut im Spiel, hatten dann aber nach einer halben Stunden Glück, dass Sechzig seine Chancen nicht nutzen konnten. Ich bin schon etwas enttäuscht, dass wir aus den Drucksituationen, die Sechzig aufgebaut haben, sehr schlecht und fehlerhaft nach vorne gespielt haben. Wir haben drei Punkte geholt, aber ein gutes Spiel meiner Mannschaft habe ich nicht gesehen."

 

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