Statistisches Bundesamt Bildungsausgaben um fünf Milliarden Euro gestiegen

Bezogen auf die Gesamtbevölkerung betrug die Investition pro Kopf im vergangenen Jahr rund 1600 Euro. Foto: Julian Stratenschulte/dpa

Wiesbaden - Die öffentlichen Haushalte haben im vergangenen Jahr erneut mehr in die Bildung investiert.

 

Die Summe der Ausgaben von Bund, Ländern und Gemeinden stieg im Jahr 2017 um knapp vier Prozent oder fünf Milliarden Euro auf 133,4 Milliarden Euro, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden unter Berufung auf vorläufige Daten berichtete. Mit 66,1 Milliarden Euro floss etwa die Hälfte in die Schulen. Die Hochschulen erhielten rund 30,5 Milliarden und Kindertageseinrichtungen 26,6 Milliarden Euro.

Pro Einwohner im Alter unter 30 Jahren wurden damit im Schnitt rund 5300 Euro ausgegeben, das entspricht in etwa der Summe des Vorjahres. Bezogen auf die Gesamtbevölkerung betrug die Investition pro Kopf im vergangenen Jahr rund 1600 Euro.

Die Länder zahlten 94,3 Milliarden, die Gemeinden 28,5 Milliarden und der Bund 10,6 Milliarden Euro. Den größten Anstieg gab es im längerfristigen Vergleich zum Jahr 2010 bei der Kindertagesbetreuung mit 68,7 Prozent, im Hochschulbereich betrug das Plus 35,4 Prozent. Die Schulen erhielten 11,9 Prozent mehr Geld.

 

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