Statement von Hoeneß und Rummenigge Bayern-Bosse verurteilen Fan-Beleidigungen gegen Hopp

Solidarisieren sich mit Dietmar Hopp: Uli Hoeneß (l.) und Karl-Heinz Rummenigge. Foto: Rauchensteiner/Augenklick

Der FC Bayern bezieht nach den Anfeindungen gegen Dietmar Hopp Stellung. In einem offiziellen Statement verurteilen Uli Hoeneß und Karl-Heinz Rummenigge die Attacke aufs Schärfste.

München - Nach den Dortmunder Fan-Beleidigungen gegen Dietmar Hopp haben sich die Bosse des FC Bayern München mit dem Hoffenheimer Mäzen solidarisiert. "Die ungeheuerlichen und völlig deplatzierten Anfeindungen gegen Dietmar Hopp in deutschen Fußballstadien haben am vergangenen Wochenende einen erschütternden Höhepunkt erfahren. Im Namen des gesamten FC Bayern verurteilen wir die schamlosen Gesänge und Transparente gegen diesen Ehrenmann auf das Schärfste", erklärten am Dienstag Vereinspräsident Uli Hoeneß und Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge.

Hopp sei ein "absolut untadeliger Charakter. Er hilft selbstlos, er unterstützt zahllose soziale Projekte nicht zuletzt mit großen finanziellen Mitteln. Er setzt sich permanent für Menschen in Not ein, er fördert den Jugendfußball und den Sport im Allgemeinen in seiner Region, er schafft Infrastrukturen für den Nachwuchs. Er hilft, wo man nur helfen kann", hieß es weiter.

Hass gegen Hopp: DFB leitet Verfahren ein

BVB-Fans hatten im Bundesligaspiel am Samstag zwischen Hoffenheim und Dortmund (1:1) gegen Hausverbote von Anhängern aus ihrem Lager protestiert. Zudem richtete sich der Zorn gegen einen Strafantrag von Hopp gegen mehr als 30 Dortmunder Fans nach dem Bundesligaduell im Mai. Der Deutsche Fußball-Bund hat Verfahren eingeleitet, wonach unter anderem gegen den BVB nach einem Fadenkreuz-Banner und Schmähgesängen ermittelt wird.

"Der Fußball muss sich gegen Aggressionen dieser Art solidarisieren. Wir müssen zusammenstehen, um solche Entgleisungen zu unterbinden", schrieben Hoeneß und Rummenigge. "Es wäre fatal, wenn sich Menschen wie Dietmar Hopp irgendwann aus unserem Sport zurückziehen. Dies wäre ein verheerendes Signal und zudem ein großer Schaden für den Fußball und insbesondere für den Nachwuchs. Das müssen wir verhindern. Durch Solidarität, durch gemeinsames Handeln und schlicht und einfach durch den Erhalt und die Pflege von Anstand und Sitten."

 

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