Startelf-Einsatz nicht genutzt FC Bayern: Dieses Trio hat noch Luft nach oben

Konnten sich nicht für die nächsten Aufgaben empfehlen: Corentin Tolisso, Philippe Coutinho und Álvaro Odriozola (von links). Foto: Minkoff/Augenklick, Rauchensteiner/Augenklick, sampics/Augenklick

Sie streben nach Höherem, kamen beim 3:2 gegen den SC Paderborn aber nicht über Mittelmaß hinaus: Álvaro Odriozola, Corentin Tolisso und Philippe Coutinho.

 

München - Mund abwischen, den knappen 3:2-Sieg gegen den SC Paderborn abhaken und den Blick auf das Achtelfinale in der Champions League (Dienstag, 21 Uhr/Sky und im AZ-Liveticker) ausrichten - das ist jetzt die Devise beim FC Bayern.

Der Rekordmeister muss sich im ersten Duell mit dem FC Chelsea an der Stamford Bridge allerdings steigern. Das gilt auch für ein Trio, das sich in der Startelf des deutschen Rekordmeisters für weitere Aufgaben empfehlen wollte: Álvaro Odriozola, Corentin Tolisso und Philippe Coutinho. Alle drei wurden ausgewechselt.

Odriozola kam bei seinem ersten Einsatz von Beginn an nicht über Ansätze hinaus, die Leihgabe von Real Madrid wirkte defensiv anfällig, und suchte nach vorne vergeblich den Anschluss.

Bayern-Trainer Hansi Flick hatte wegen der Sperren von Jérôme Boateng und Benjamin Pavard eine Dreierkette installiert. Joshua Kimmich, David Alaba und Lucas Hernández wurden auf den Außenbahnen von Alphonso Davies und Odriozola unterstützt. Flick war mit einigen Phasen des Spiels überhaupt nicht einverstanden: "Wir haben in der ersten Halbzeit nicht so seriös gespielt, wie ich mir das vorstelle."

Thomas Müller: "Der Spirit ist da"

Diese Kritik wird sich auch der Franzose Tolisso ans Revers geheftet haben, denn der Franzose kam wie der Brasilianer Coutinho gegen den Tabellenletzten nicht so recht auf Touren. Die beiden wirkten fahrig, leisteten sich viele Fehlpässe und drückten dem Bayern-Spiel nicht ihren Stempel auf.

"Wir wollen uns vom Kopf her gleich auf Chelsea einrichten", hielt sich Sportdirektor Hasan Saihamdzic nicht lange mit der mauen Leistung gegen das Bundesliga-Schlusslicht auf. Auch Thomas Müller wollte den holprigen Auftritt nicht in einen größeren Zusammenhang stellen: "Wir haben unseren Teil erfüllt, um mehr ging es nicht."

Sein Ausblick für das Achtelfinal-Hinspiel der Champions League: "Der Spirit ist da, wir sind in einer Erfolgsphase und haben deswegen Selbstvertrauen - so müssen wir dann auch auftreten."

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