Stars in München Transsexueller auf Promi-Party: Ladyboy outet sich!

Das Boy-Geheimnis vermutet bei dieser gestylten Lady kaum jemand: Giulia mit Bleistiftrock, Leo-Bluse und... Foto: API

Ein Ladyboy ist das Münchner Tuschel-Thema: Jetzt zelebriert Giulia ihren ersten offiziellen Auftritt bei einer Friseur-Party – und die Gäste ahnen nichts.

 

Ein Abend in München: Da feiert Promi-Figaro Wolfgang Lippert die Neu-Eröffnung seines L1-Salons am Lenbachplatz im benachbarten Rilano No 6, lässt extra Stones-Tochter Jade Jagger einfliegen – und Lieblingskundin Verona Pooth, die sich ihr knallenges rotes Kleid vor aller Augen und Kameras zerschnippeln lässt. Obendrein rocken Lady-Gaga-Lookalikes die Bühne und ziemlich nackte, auftoupierte Models servieren sich zwischen Sushi und Rinderfilet.

Als wäre das alles selbstverständlich und geradezu alltäglich, gibt es für die meisten Gäste nur ein Tuschel-Thema – den Ladyboy.

Im Innenhof, wo geraucht und ge(t)ratscht werden darf, taucht ständig diese eine Frage auf: Wer ist der ominöse Typ, der mehr wie eine Frau ausschaut (nur nicht unterhalb des Bauchnabels) und häufiger prominente Männer, nun ja, besucht?

Über die Antwort spekulieren viele, seitdem die AZ vor der Wiesn exklusiv über das etwas andere Wirbel-Wesen berichtete.

Das Beste an diesem verrückten Abend: Während sich viele Gäste ahnungslos über den Ladyboy unterhalten – steht der Ladyboy neben ihnen.

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Mitten auf der Party, mit dem Schampus in der einen und dem Designer-Täschchen in der anderen manikürten Hand. Kaum jemand ahnt das Boy-Geheimnis der gestylten Lady mit dem Bleistiftrock, der Leo-Bluse und dem feurigen Lippenstift.

Um die Persönlichkeitsrechte des Ladyboys zu wahren, hatte die AZ in den Berichten stets den Namen verändert. Dabei ist die 41-Jährige, die sich Giulia nennt, selbst an die Öffentlichkeit getreten.

In einem „Bunte“-Artikel („Dieser Ladyboy macht Promi-Männer verrückt“), der auf Seite 112 druckte und offenbar nicht von allen Gästen der Friseur-Party gelesen wurde, spricht Giulia über sich – und stapelt dabei nicht gerade tief: „Die Männer sind süchtig nach mir. Aber nicht weil ich sie erpresse. Jeder Mann, der einmal mit mir geschlafen hat, kommt wieder.“

Und: „Ich sehe aus wie eine Frau, weiß aber genau, wie ein Mann sexuell fühlt.“

Klingt selbstbewusst. So posiert sie auch auf dem Fest, freut sich über bekannte Gesichter und das Blitzlicht. Nach den AZ-Berichten hatte sie sich zurückgezogen, war abgetaucht.

Jetzt ist Giulia wieder da. Den ersten offiziellen Auftritt nach dem Outing scheint sie zu genießen. Sie lächelt fröhlich, vielleicht sogar etwas befreit.

Ihren prominenten Freunden dürfte es dabei anders gehen.

 

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