Star von Juventus Turin Gianluigi Buffon wird 40 - und verhandelt über neuen Vertrag

Wurde mit Italien 2006 in Deutschland Weltmeister: Gianluigi Buffon. Foto: dpa

Italien-Idol Gianluigi Buffon wird am Wochenende 40 Jahre alt. Das Aus für die WM 2018 in Russland wirft den Star-Torwart von Juventus Turin zurück. Doch er denkt nicht ans Aufhören. Stattdessen kämpft der Routinier um eine Vertragsverlängerung - mit der gewohnten Bescheidenheit.

Rom - Star-Torwart Gianluigi Buffon möchte seine Karriere beim italienischen Fußball-Rekordmeister Juventus Turin auch in der kommenden Saison fortsetzen. "Ich werde den Präsidenten Andrea Agnelli bald treffen und wir werden darüber sprechen", sagte Buffon der Zeitung La Repubblica am Freitag in einem Interview anlässlich seines 40. Geburtstags an diesem Sonntag.

"Möchte kein Problem für Juventus Turin werden"

"Ich würde gerne weiterspielen, aber wir müssen die beste Lösung für den Club finden. Wir müssen zusammen einen logischen und gemeinsamen Weg finden. Ich möchte ganz sicher kein Problem für Juve oder meine Teamkollegen werden", meinte der Routinier weiter. Sein Enthusiasmus ist ungebrochen, dabei war das Verpassen der WM 2018 in Russland durch die Niederlage in der Relegation im November ein Riesen-Rückschlag. Das Ausscheiden gegen Schweden werde er "bis zum Lebensende bereuen", sagte er dem Nachrichtenmagazin Spiegel.

Buffon gab zu, in dieser Saison in einem WM-Qualifikationsspiel gegen Spanien sowie im Spiel gegen Atlanta Bergamo in der Serie A Fehler gemacht zu haben. Er betonte aber, er fühle sich genauso wie vor sechs oder sieben Jahren. "Wenn Sie nicht überzeugt sind, fragen Sie meine Trainer."

Buffon: Warum nicht Nationaltrainer von Italien

Eine mögliche künftige Rolle als Nationaltrainer schloss er nicht aus, weder für Italien noch für andere Mannschaften. Wenn er eines Tages in den Ruhestand gehe, freue er sich besonders auf eine Pause vom durchstrukturierten Tagesablauf professioneller Sportler, erklärte er. Am meisten vermissen würde Buffon dann den "Geruch der Umkleidekabine" und die "kameradschaftlichen Neckereien unter den Teamkollegen, die einen jünger machen als man biologisch ist", sagte er.

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