Stadtleben Brexit & Alkoholverbot: 2019 rührt sich was in München

Links: Der bevorstehende Brexit trifft auch München. Rechts: Die Sendlinger Straße wird neu gestaltet. Foto: imago/ZUMA Press/Stadt München

Bedeutende Änderungen, wichtige Entscheidungen: Auch 2019 wartet wieder viel Arbeit auf die Stadt München. Die AZ gibt einen Überblick.

 

München - Das Spannende an der modernen Welt: Man ist nie mit sich alleine. Die Briten und ihr Brexit zum Beispiel – das hat auch direkte Auswirkungen auf München, nicht nur wirtschaftlich.

Natürlich bangt Kämmerer Christoph Frey (SPD), ob bei einem Austritt der Briten aus der EU die Gewerbesteuer weiter so üppig sprudelt. Die Ausländerbehörde hat aber auch ganz konkrete Sorgen. Schließlich müssten die etwa 5.000 in München lebenden Briten bei einem Brexit alle einen neuen Aufenthaltsstatus bekommen.

Alkohol- und Pöbelverbot in der Innenstadt

Ansonsten stehen dieses Jahr an verschiedenen Ecken der Stadt Neuerungen an. Ab 1. August gilt ein verschärftes Alkoholverbot am Hauptbahnhof. Öffentliches Trinken ist dort dann rund um die Uhr untersagt. Auch anderswo gibt es immer wieder Ärger mit Betrunkenen.

Kommunalreferentin Kristina Frank (CSU) will deshalb heuer einen neuen Anlauf für ein Pöbelverbot am Viktualienmarkt unternehmen. Ein erster Erlass war an einer Formalie gescheitert.

Alles neu in der Sendlinger Straße

Natürlich gibt es auch Positives zu vermelden. Die neue Fußgängerzone in der Sendlinger Straße zum Beispiel wird heuer aufgehübscht. Sechs große Bäume werden gepflanzt. Dazu gesellen sich zehn Pflanztröge, ein Trinkbrunnen und jede Menge Sitzgelegenheiten. Mit der Umgestaltung losgehen soll es, sobald sich der kalte Winter aus der Stadt zurückgezogen hat.

 

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