Stadtlauf2010 Laufen durch die Stadt: die Welle in Orange rollt an

Illustration Foto: Martha Schlüter

MÜNCHEN - Nur noch vier Wochen bis zum Münchner Stadtlauf. Zehntausende werden quer durch die Stadt laufen. Den Startschuss zum Mega-Event gibt Olympiasieger Nils Schumann.

 

Sie laufen sich bereits in der Stadt warm und trainieren eifrig. Denn am 27. Juni sollte die Leistungskurve top sein: für das Mega-Event – den 32. Stadtlauf von SportScheck und der Abendzeitung. Ein Mega-Event auch deshalb, weil Nils Schumann, der ehemalige deutsche Mittelstreckenläufer und Olympiasieger, das Rennen eröffnet. Anschließend reiht er sich ein in die Welle aus orangen Trikots, die durch München rollt.

Bis der Startschuss fällt, heißt es für viele: hartes Training, Disziplin und Wadenkrampf – aber auch: reine Freude. Denn das gemeinschaftliche Sporterlebnis steht im Vordergrund bei den meisten. Und so gibt es beim Stadtlauf auch keine klassischen Startnummern, keinen Konkurrenzdruck, und für alle die gleiche Anerkennung im Ziel – unabhängig von ihrer Laufzeit.

Zu den schönsten Läufen Deutschlands hat sich der Münchner Stadtlauf in den letzten Jahren gemausert. Beim 1. Münchner Stadtlauf gingen noch 1115 Läufer auf die Strecke. Mittlerweile sind es 18000, die am Marienplatz starten. Dann geht es in die Weinstraße, zur Ludwigstraße Richtung Englischer Garten. Schließlich zum Hofgarten und zurück zum Marienplatz über die Weinstraße. Die Streckenführung für 10 und 21 Kilometer trennt sich im Englischen Garten.

Um acht Uhr fällt in der Rosenstraße der Startschuss für den 21,1 Kilometer langen Halbmarathon. Kurz darauf geht es für die Nordic Walker auf der fünf Kilometer Strecke los. Ab elf Uhr können Familien oder Firmenkollegen über zehn Kilometer ihren Teamgeist unter Beweis stellen, nachdem um halb neun der zwei Kilometer lange DAK-Kinderlauf begonnen hat. Der Zieleinlauf wird für die Kids durch Stadtlauf-Medaillen zu einem coolen Erlebnis – ganz egal, in welchem Tempo sie die Distanz bewältigen. Denn gerade die Kleinen sind mittlerweile ganz begeisterte Teilnehmer. Im letzten Jahr war der jüngste Teilnehmer gerade mal fünf Jahre alt.

nd

 

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