Stadt verkauft Spielstätte RB Leipzig spielt bald im eigenen Stadion

RB Leipzig und die Red Bull GmbH kaufen das Stadion in Leipzig. Foto: Jan Woitas/dpa-Zentralbild/dpa

RB Leipzig wird künftig im eigenen Stadion spielen: Der Bundesligist kauft zusammen mit der Red Bull GmbH die Sportstätte und will sie anschließend umbauen. 

 

Leipzig - Der Leipziger Stadtrat hat dem Verkauf der Red-Bull-Arena zugestimmt. Stadtsprecher Matthias Hasberg bestätigte die Entscheidung des Gremiums. Die Abstimmung am späten Mittwochabend war ohnehin nur noch Formsache. Der bisherige Eigentümer Michael Kölmel hatte sich schon Mitte September mit den neuen Besitzern, der Red Bull GmbH und RasenBallsport Leipzig e.V., über den Kauf der traditionsreichen Sportstätte geeinigt.

Trotz des Verkaufs bleiben Bund und Stadt wie bisher Nutzungen von Stadion und Festwiese eingeräumt. Auch sei die Austragung des Deutschen Turnfestes 2021 nicht gefährdet. Sollte die Besitzgesellschaft ab 2040 die Nutzung als Fußball-Stadion beenden wollen, wird der Kommune ein zeitlich befristetes Sonderwiederkaufsrecht ohne Anrechnung von Grund und Bodenwert eingeräumt.

Durch den Erwerb wird die langfristige Nutzung durch den Bundesligisten RB Leipzig sowie die avisierte Kapazitätserweiterung des Stadions gewährleistet. Mit den Umbaumaßnahmen wird aller Voraussicht nach frühestens 2018 begonnen werden können.

Ziel ist es unter anderem, die Zuschauerkapazität zu erhöhen. Bisher passen 42.558 Besucher in das ehemalige WM-Stadion, 57.000 sollen es nach der Erweiterung werden.

 

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