Staatsschutz ermittelt Isarvorstadt: Brandanschlag auf Luxus-Sanierer

Der Staatsschutz ermittelt in dem Fall. Foto: dpa

Maskierte Täter zünden einen Papiercontainer vor der Firmenzentrale in der Isarvorstadt an. Jetzt ermittelt der Staatsschutz.

Isarvorstadt - Mehrere maskierte Gestalten sind am Samstag in den frühen Morgenstunden durch die Baldestraße geschlichen. Ein Anwohner beobachtete, wie die Täter einen Altpapiercontainer vor der Hausnummer 5 in Brand steckten. Der Zeuge verständigte die Polizei.

Die Täter nahmen Papier, zündeten es an und warfen es zurück in den Container. Anschließend flüchteten die Brandstifter. Der Kunststoffbehälter brannte vollständig nieder. Die Feuerwehr löschte die Überreste. Schaden: 1.000 Euro.

Es ist nicht der erste Anschlag auf das Gebäude, in dem die Firma Euroboden ein Büro unterhält. Der Bauträger hat sich auf die Sanierung und den Bau von Luxuswohnungen spezialisiert. Vor allem in der linken Szene hat das Unternehmen deshalb viele Gegner.

Bereits im Juni hatten Unbekannte die Glasfassade des Gebäudes demoliert. Zuletzt schlugen die Täter in der Nacht von Montag auf Dienstag letzter Woche zu. Wieder gingen Glaselemente der Fassade zu Bruch. Bei der Kripo ermittelt das Kommissariat K 43, der Staatsschutz.  

Mit ähnlichen Fällen hat aktuell auch Giesing zu kämpfen. Ende Oktober randalierten Vermummte am Tegernseer Platz. Der vorläufige Höhepunkt einer Serie von Vandalismus, der sich offenbar gezielt gegen Gentrifizierung richtete. 

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