St. Peter in Wörth Feuer zerstört Altarraum von oberbayerischer Barockkirche

Der Altarraum und die Sakristei der katholischen Pfarrkirche St. Peter in Wörth ist am Ostersonntag durch ein Feuer zerstört worden. Foto: fib

Am Ostersonntag hat ein Feuer in der katholischen Pfarrkirche St. Peter in Wörth den Altarraum und die Sakristei zerstört. Noch ist nicht klar, ob ein kostbares Hochaltarbild von 1755 ebenfalls in Mitleidenschaft gezogen wurde.

 

Wörth - Ein Feuer hat am Ostersonntag den Altarraum und die Sakristei der katholischen Pfarrkirche St. Peter in Wörth (Landkreis Erding) zerstört. Der Sachschaden liege im sechsstelligen Bereich, teilte ein Sprecher des Polizeipräsidiums Oberbayern-Nord in Ingolstadt am Abend mit. Die örtliche Feuerwehr habe das Feuer zum Glück rasch löschen können, so dass weitere Teile des Kircheninnenraums von den Flammen verschont geblieben seien, sagte der Sprecher. Verletzt worden sei niemand.

Die Polizei hatte zunächst vermutet, dass das Feuer in der Sakristei entstanden war. Später sagte ein Sprecher, es sei auch möglich, dass der Schwelbrand zunächst im Altarraum ausbrach und auf den Altarnebenraum übergriff. Die Brandursache war zunächst noch unklar. Am Abend waren Feuerwehrleute noch damit beschäftigt, das verrauchte Kircheninnere mit Spezialgeräten zu belüften.

Hochaltarbild zeigt Aufnahme des Heiligen Petrus in den Himmel

Die Barockkirche war in der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts von dem Erdinger Baumeister Johann Baptist Lenthner errichtet worden. Als besondere Kostbarkeit gilt das von dem Landshuter Kirchenmaler Matthias Daburger 1755 erschaffene Hochaltarbild, das die Aufnahme des Heiligen Petrus in den Himmel zeigt. Ob das Bild bei den Flammen vom Ostersonntag zerstört wurde, war zunächst unklar. Die Kirche konnte wegen des starken Rauchs zunächst nicht betreten werden. Sie war zuletzt 1982 aufwendig renoviert wurden.

 

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