SpVgg Unterhaching ist gerettet Auge und Kupka bleiben

Trainer Klaus Augenthaler darf sich freuen: Es geht weiter mit der SpVgg Unterhaching. Foto: Rauchensteiner/Augenklick

UNTERHACHING Wochenlang haben sie hinter verschlossenen Türen daran gearbeitet, die drohende Insolvenz zu vermeiden. Am Montag nun erklärt die SpVgg Unterhaching bei einer Pressekonferenz, wie sich der Drittligist finanziell gerettet hat – dank der Hilfe von Klaus Augenthaler, dem Trainer!

 


Gerade noch rechtzeitig hat Haching einen Sponsor auftreiben und die Finanzierungslücke von rund 700000 Euro schließen können. Dieser Sponsor kommt aus der Immobilienbranche und zahlt ca. eine Million Euro. Bei dem Geldgeber handelt es sich nach AZ-Informationen um Bekannte von Trainer Augenthaler. Eine Geschäftsfrau und ihr Onkel aus Sauerlach helfen den klammen Hachingern. Das Sponsoring für den Stadionnamen und die Trikotwerbung bleibt noch offen.


Augenthaler selbst hatte sich zuletzt auf die Suche nach einem Sponsor gemacht, weil er genervt war von der unsicheren Lage im Klub. Auch seine Zukunft war unklar, obwohl er stets betont hat, bleiben zu wollen. Mit dem neuen Sponsor steht fest: Augenthaler bleibt Trainer. Er will offenbar langfristig in Haching arbeiten. „Ich gehe davon aus, dass es nicht bloß für ein Jahr ist. Jetzt haben wir eine Basis geschaffen und wir wollen in aller Ruhe etwas aufbauen", sagte Augenthaler am Wochenende der AZ.


Eine weitere wichtige Personalie ist geklärt: Präsident Engelbert Kupka, der nach der abgelaufenen Saison eigentlich aufhören wollte, bleibt vorerst im Amt. Zumindest bis zu den Neuwahlen im Herbst, weil bisher kein passender Nachfolger gefunden wurde. „Herr Kupka war derjenige, der sich seit Monaten für den Verein zerrissen hat. Er will ihn so nicht übergeben", sagt Manager Markus Grünberger.


Beim Neustart helfen wird auch der Österreicher Peter Svetis, der als General-Manager eingestellt und gleichzeitig neuer Vize-Präsident wird. Er soll sich um das Sponsoring kümmern. 

 

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