Sprühte jemand Reizgas? Tal: Gas-Alarm bei McDonalds

Großeinsatz am Freitagabend: Polizei und Feuerwehr im Münchner Tal. Foto: dpa

Gas-Alarm in einem Schnellrestaurant: Plötzlich klagen etliche Besucher über Atemwegsbeschweren. Notarzt, Feuerwehr und Polizei rasen zum Einsatzort im Münchner Zentrum. Fünf Gäste kommen ins Krankenhaus.

München - Nach einer Gasattacke in einem Münchner Schnellrestaurant sind rund zwei Dutzend Menschen wegen Atemwegsreizungen ärztlich behandelt worden. Wie ein Polizeisprecher am Freitagabend sagte, wurden fünf Verletzte in ein Krankenhaus gebracht. Nach ersten Ermittlungen hatte vermutlich ein Unbekannter in dem Fast-Food-Lokal eine Substanz versprüht. Ein technischer Defekt wurde von der Feuerwehr ausgeschlossen.

Nach Angaben der Polizei waren etwa 40 Gäste und Mitarbeiter in dem Restaurant, als gegen 18.30 Uhr die ersten Betroffenen über Atemwegsprobleme klagten. Der Notarzt untersuchte in der Folge 25 Menschen, die ein Jucken im Hals oder größere Probleme verspürten. Die fünf Verletzten kamen allerdings nur für eine ambulante Behandlung in die Klinik, sie seien nicht so schwer verletzt. Um was für ein Gas es sich handelte, war zunächst unklar. Der Polizeisprecher sagte, es könnte eventuell Pfefferspray gewesen sein.

Während des Einsatzes war das Tal zwischen der Hochbrücken- und der Sparkassenstraße gesperrt. Polizei und Feuerwehr waren jeweils mit über 35 Beamten im Einsatz.

 

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