Spott auf Twitter Griechen-Finanzminister Varoufakis: Homestory-"Eigentor"

Polarisiert: Der griechische Finanzminister Yanis Varoufakis Foto: ddp images

Hochglanz-Bilder und Finanzkrise passen dann doch nicht so gut zusammen: Nach seiner Homestory in "Paris Match" gibt es für den griechischen Finanzminister Yanis Varoufakis viel Spott auf Twitter.

 

Hochglanz-Bilder mitten in der Finanzkrise: Mit seiner Homestory im französischen Magazin "Paris Match" hat sich Griechenlands Finanzminister Yanis Varoufakis offenbar keinen Gefallen getan. Die Bilder, die ihn unter anderem mit seiner Frau beim Essen auf der Dachterrasse zeigen oder wie er am Klavier sitzt, wurden zumindest auf Twitter mit viel Spott begleitet.

"Haben alle Griechen so eine Wohnung wie Varoufakis... Gratulation... arme Mitgliedsstaaten werden es lieben, euch aus der Patsche zu helfen", schreibt beispielsweise ein User. Und David Jack kommentiert: "Als PR-Eigentor geht es nicht spektakulärer als so." Andere wünschen Varoufakis einen "vernünftigen Pressereferenten" oder sehnen sich danach, sein PR-Team mal kennen zu lernen....

Natürlich lassen sich die Bilder auch kreativ bearbeiten, wie die Nutzer des Kurznachrichtendienstes unter Beweis stellten. Das Bild, das das Pärchen beim Essen auf der Terrasse zeigt, wurde zur Ikea-Werbung umfunktioniert - Preise für Geschirr inklusive. Andere gehen die Sache etwas ernster an: Ein bearbeitetes Foto zeigt den griechischen Minister, der gerade strahlend seine Frau in die Höhe hebt, vor dem Hintergrund einer eskalierenden Demo.

 

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