Sportdirektor des FC Bayern Salihamidzic: "Haben Respekt vor Real, aber keine Angst"

Die Spieler von Real Madrid jubeln nach dem 1:1-Ausgleichstreffer. Die Bayern um Sportdirektor Hasan Salihamidzic müssen im Rückspiel mindestens zwei Tore erzielen. Foto: firo/Sammy Minkoff/Augenklick/AZ

Für den FC Bayern wird es im Halbfinal-Rückspiel gegen Real Madrid ganz schwer. Mindestens zwei Tore müssen im Bernabéu her. Bayerns-Sportdirektor Hasan Salihamidzic glaubt natürlich trotzdem ans Weiterkommen und fordert jetzt eine "Scheißegal-Mentalität".

 

München - Die Bayern waren im Halbfinal-Hinspiel am Mittwoch gegen Real Madrid eigentlich die bessere Mannschaft, am Ende gingen die "Königlichen" dennoch als Sieger vom Platz. Grund für die Niederlage der Münchner war vor allem das eigene Unvermögen vor dem Tor, etliche Großchancen ließen die Spieler ungenutzt.

Ähnlich sieht es auch Bayerns Sportdirektor Hasan Salihamidzic, wie er im Interview mit Amazon Music verraten hat: "Die Niederlage tut weh, da wir kein schlechtes Spiel gemacht haben. Wir hatten viele hundertprozentige Torchancen. Es tut mir leid für die Mannschaft, dass sie sich nicht belohnen konnte." Nach dem Spiel habe er nicht gut und nicht lange geschlafen – der Traum vom Triple-Gewinn steht nach der 1:2-Heimniederlage auf dem Spiel.

Salihamidzic: Die Mannschaft muss Selbstvertrauen haben

Dennoch ist ein Weiterkommen natürlich noch möglich. Dafür müssen aber mindestens zwei Bayern-Tore im Estadio Santiago Bernabéu her – vorausgesetzt die Madrilenen bleiben torlos. Bei einem 2:1-Erfolg für die Münchner würde es in die Verlängerung gehen. Ein kleines Fußballwunder ist nötig, damit der deutsche Rekordmeister ins Endspiel der Champions League einziehen kann, doch "Brazzo" glaubt daran: "Selbstvertrauen spielt in solchen Partien eine sehr große Rolle. Die Führungsspieler müssen die anderen mitreißen, und alle müssen schon jetzt daran glauben, dass es möglich ist."

Die Mannschaft müsse in Topform sein und eine "Scheißegal-Mentalität" an den Tag legen, um noch eine Runde weiterkommen zu können. "Wir haben genug Qualität, wir müssen sie aber auch voll abrufen. (...) Wir haben Respekt vor Real Madrid, aber keine Angst – das ist das Wichtigste." Dass das Starensemble um Cristiano Ronaldo und Toni Kroos in der Defensive verwundbar ist, haben die unzähligen Torchancen am Mittwochabend gezeigt.

 

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