Sportchef des TSV 1860 über Investor Nach Millionenzahlung: Günther Gorenzel verteidigt Hasan Ismaik

Übernimmt beim TSV 1860 viel Verantwortung: der Sportliche Leiter Günther Gorenzel (li.). Foto: imago/foto2press

Günther Gorenzel, Sportchef TSV 1860, verteidigt Investor Hasan Ismaik und kritisiert Grabenkämpfe bei den Löwen. Zudem kündigt er absehbar Klarheit an, was seine Forderung eines Sportbudgets anbelangt.

 

München - Sechzigs Sportchef Günther Gorenzel hat Investor Hasan Ismaik verteidigt und Kritik an öffentlichen Grabenkämpfen geübt. "Meines Wissens nach wurde bisher jede Zahlung geleistet", erklärte der 47-Jährige am Rande des Auswärtsspiels des TSV 1860 am Samstag bei Fortuna Köln (0:0) über den Geldfluss zwischen dem jordanischen Hauptgesellschafter und dem Verein.

Zuletzt hatte der Geldgeber den Sechzgern kolportiert 1,5 Millionen Euro überwiesen. Gorenzel könne dabei nicht nachvollziehen, dass manche Vorgänge "überhaupt in die Medien gelangen" und dadurch "bewusst Unruhe" erzeugt werde. "Das ist absolut kontraproduktiv", sagte er im Gespräch mit Telekom Sport.

Gorenzel: Vertrauen in Ismaik und Scharold

Zudem erklärte er über seine jüngste Forderung, Sechzig brauche für die anstehenden Zukunftsplanungen baldmöglichst ein festgezurrtes Sportbudget: "Du kannst nur Entscheidungen treffen, wenn du weißt, welche wirtschaftlichen Rahmenbedingungen herrschen."

Geschäftsführer Michael Scharold werde "diese Zahlen in den kommenden Wochen festlegen". Dann wird sich zeigen, welche Mittel Sechzig-Trainer Daniel Bierofka und Gorenzel für die kommende Saison zur Verfügung haben werden - und damit einhergehend auch die Frage, ob die Zielsetzung der Spielzeit 2019/20 heißen kann: Aufstieg in die Zweite Liga.

 

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