Sport Vorsicht: Alles Alte an der Alster – aber Gute

Lässt lieber stürmen als taktieren: Sven Lindemann Foto: Wolfgang Zink

Hockey-Bundesliga: DerNHTC startet am Samstag gegen seinen Angstgegner. Max Müller wieder fit

 

NÜRNBERG Die gute Nachricht zuerst: Beim Endspurt um die Playoff-Platzierungen kann der Nürnberger HTC wieder auf seinen Abwehr-Chef Max Müller zurückgreifen. Die Achillessehnenreizung des Nationalmannschafts-Kapitäns ist ausgestanden, „Max ist fit“, freut sich auch sein Trainer Sven Lindemann.

"Da treffen zwei Hockey-Welten aufeinander"

Wäre da nur nicht der Auftaktgegner, der am Samstag aus Hamburg an die Siedlerstraße (16 Uhr) kommt. Der Club an der Alster rangiert zwar nur auf Platz acht, ist aber eine Art Angstgegner für die Lindemänner (Platz sechs). „Da treffen zwei Hockey-Welten aufeinander“, unkt der NHTC-Coach. „Sie haben im Gegensatz zu uns kaum junge Spieler, sondern das sind alles ehemalige Top-Leute mit WM-Erfahrung.“

"Das wird ein geiles Hockey"

Die hat seine Mannschaft trotz der deutlich jüngeren Semester zwar auch, wie sie unlängst mit den Siegen beim prominent besetzen „adidas-Cup“ bewies. Was die Nordlichter aber so unbequem macht, ist ihre antiquierte Taktik. „Sie verschleppen das Spiel, haben wenig Dynamik, kontern aber sehr stark und schlagen aufgrund ihrer Erfahrung super Straf-Ecken“, erklärt Lindemann, der sich eher auf die Sonntagspartie beim UHC Hamburg freut. „Das wird ein geiles Hockey, da gibt’s nicht viel Taktik. Die sind genauso jung wie wir.“

Priorität haben zunächst aber die drei Punkte gegen Alster. Denn die, hofft der 31-Jährige, „würden für das Viertelfinale reichen.“ K. Kaufmann

 

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