Sport Kramer hofft – und Müller wartet

Wartet auf ein klares Wort vom Club: René Müller. Foto: Zink/WoZi

Regio-Derby zwischen Club und Fürth. Vor 5000 Zuschauern geht’s nicht nur ums Prestige

 

NÜRNBERG Die Favoritenrolle liegt klar beim Club II, aber Derbys haben ab und zu ihre Eigenheiten - und am Sonntag (14 Uhr) kommt der Nachbar Greuther Fürth ins easyCredit-Stadion, um „zumindest Nürnberg ein bisschen zu ärgern“, wie Trainer Frank Kramer sagt.

Club bangt um Topknipser Kulabas

Im Hinspiel gab es für die Fürther eine 1:4-Klatsche gegen René Müllers Team. Müller bangt aber um den Einsatz von Ahmet Kulabas. Der Torjäger (zwölf Saisontreffer) zog sich vor einer Woche beim 2:2 in Großaspach eine Sprunggelenkverletzung zu.

„Der Club steht kompakt und zu Recht so weit oben in der Tabelle“, hat Kramer Respekt vor dem 1. FCN, „Derby hin oder her, für mich steht im Vordergrund, dass wir uns erneut gegen ein Spitzenteam gut behaupten.“

Am vergangenen Samstag trotzten die Fürther Spitzenreiter VfR Aalen ein 1:1 ab. Es hätte sogar ein Sieg werden können, doch Yannick Kakoko verschoss in der 90.Minute einen Foulelfmeter. „Solche Erfahrungen gehören dazu“, zeigt Kramer Verständnis.

Fürth: Lampenfieber vor der großen Kulisse

Sein Kollege Müller, der seit drei Jahren als Trainer am Valznerweiher nachweislich gute Arbeit macht, wartet derweil auf einen neuen Vertrag, oder zumindest auf eine klare Aussage. Müllers Vertrag läuft zum Saisonende aus.

Zunächst steht für den Club-Coach aber das Derby im Vordergrund: „Klar wollen wir gegen Fürth gewinnen, die Mannschaft ist heiß und will vor der tollen Kulisse eine gute Leistung zeigen.“ Rund 5000 (!) Fans werden erwartet, im Namen der VR-Partnerbanken wurden Kinder aus Schulen und Vereinen eingeladen. Ein Nachteil für Fürth? Kramer: „Eine große Kulisse war für uns, die wir meistens vor 80 Zuschauern spielen, stets ein Nachteil.“ Zuletzt gab’s in Kassel vor 2160 Fans ein 1:5. Matthias Hertlein

 

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