Sport Keine Halle: Flucht aus Bamberg

Nervenquetschung im Nackenbereich er- folgreich behandelt: Bambergs Topstar Predrag Suput (vorn) ist in Bremerhaven wieder am Ball. Foto: Wolfgang Zink

Messe blockiert Stechert Arena: Brose Baskets trainieren vor dem Spiel in Bremerhaven in einem Sporthotel. Suput wieder fit, doch Heyder warnt

 

BAMBERG War die zweiwöchigen Liga-Pause wegen des All-Star-Days Gift, oder eine Wohltat? Diese Frage können die Brose Baskets am Sonntag (17 Uhr) in Bremerhaven beantworten. An der Nordseeküste trifft der souveräne Spitzenreiter auf den Tabellensechsten und will seinen Siegeszug mit bisher 19 Erfolgen aus 20 Spielen unbedingt fortsetzen.

"Wir haben uns in dieser Saison auswärts immer gut präsentiert"

Leichte Bedenken plagen allerdings Manager Wolfgang Heyder: „In den zurückliegenden vier Monaten haben wir fast immer mindestens zwei Partien wöchentlich bestritten. Wichtig ist deshalb, dass wir jetzt ganz schnell wieder unseren Rhythmus finden.“

Zuversichtlicher dagegen ist Cheftrainer Chris Fleming: „Kein Auswärtsspiel ist leicht, vor allem nicht die gegen Playoff-Kandidaten. Aber ich glaube, wir haben uns in dieser Saison auswärts immer gut präsentiert.“

Der 40-jährige Erfolgscoach kann bei den Eisbären seine Wunschformation aufbieten. Mit dabei ist auf jeden Fall Top-Star Predrag Suput, der sich eine Nervenquetschung im Nackenbereich zugezogen hatte. Klaus Eder, der Physiotherapeut der deutschen Fußball-Nationalmannschaft, hat beste Arbeit geleistet.

Messe blockiert Trainingshalle

Nicht ganz so professionell verläuft allerdings die Vorbereitung auf das Match. Weil in Bamberg keine geeignete Trainingshalle zur Verfügung stand - die Stechert Arena ist wegen einer Messe besetzt - musste der Double-Gewinner bereits gestern die Koffer packen und die Reise in den hohen Norden antreten.

Die Brose-Korbjäger legten in einem Sporthotel in Rotenburg an der Fulda Zwischenstation ein, wo eine große Halle genutzt werden konnte. Gleichwohl bleiben die miserablen Trainingsbedingungen eine Blamage für die Stadt Bamberg. Werner Haala

 

0 Kommentare