Sport in Trudering Der TSV Trudering will Geld für die Fechtabteilung

Der Sportverein will eine Fechtabteilung aufbauen, weil „die Fechtabteilung des TSV Ottobrunn pleite ist“ und hat dafür knapp 3000 Euro beim BA beantragt.

 

Trudering - Beim TSV Trudering soll der Fechtsport Einzug halten. Der Verein hat knapp 3000 Euro für die teure Erstausstattung beim Bezirksausschuss beantragt. 20 Neumitglieder seien von Ottobrunn nach Trudering gewechselt, so der 2. Vorsitzende des TSV, Martin Mielich.

Der BA wollte nur 1580 Euro geben und schlug vor, die Lücke durch einen Spartenbeitrag zu schließen. „Den erheben wir schon, die Fechter zahlen 300 Euro Beitrag“, so Mielich. „Die Neumitglieder kommen vom TSV Ottobrunn, die Fechtabteilung da ist pleite“, erklärte Martin Mielich.

Nur drei Vereine böten diesen Sport im Münchner Raum an. Der Bezirksausschuss gewährte daraufhin den gewünschten Zuschuss in Höhe von 2.782 Euro.

Die Fechtabteilung des TSV Ottobrunn allerdings ist weder pleite, noch wird sie aufgelöst. Dies erklärte der Vorsitzende Franz Gerhard im Gespräch mit der AZ.

Die ursprünglich etwa 90 Kopf starken Fechter hätten aber „einen schlimmen Mitgliederschwund“ zu beklagen. Der Grund: Interne Querelen um einen Trainer (Gabor Kuti), den einige Erwachsene verpflichten wollten.

„Dafür sollten wir den Beitrag erhöhen. Das lehnte ich ab. Wir stehen für Breiten- und nicht für Leistungssport“, so Gerhard.

Gefochten wird weiterhin vier mal pro Woche. Die Abteilung soll wieder aufgebaut werden, das 40.000 Euro teure Equipment steht bereit.

Die Falschmeldung von TSV-Vize Mielich will Franz Gerhard auf der Vereins-Homepage richtigstellen.

 

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