Sport Fürth mit Ladehemmung – weil Allagui nicht mehr da ist!

Noch kein Torgarant: Auch Stürmer Kingsley Onuegbu (rechts) kann die Lücke, die Sami Allagui hinterlassen hat,bislang nicht ausfüllen. Foto: Wolfgang Zink

Beim 0:0 gegen Athen beste Chancen ausgelassen und Trainer Büskens sagt: „Wir müssen das Vakuum füllen, das Samis Abgang hinterlassen hat.“ Stammformation steht bis auf eine Position

 

FÜRTH Richtig gut lief die Generalprobe am Samstag gegen den griechischen Erstligisten FC Atromitos Athen nicht. Immerhin, nach der Nullnummer blieb das Kleeblatt in den insgesamt zehn Testspielen ungeschlagen. Ordentlich das Remis gegen Bundesligist Hoffenheim (0:0) und das 7:2 gegen das arabische Team Al Ain. 60 Tore gelangen den Fürthern insgesamt, mit 13 Treffern ist Dani Schahin bislang der treffsicherste Kicker.

"Da hat uns ein Tick Cleverness gefehlt"

Die Analyse von Trainer Mike Büskens nach dem Spiel gegen Athen lautete ähnlich wie nach der Partie gegen Hoffenheim. „Wir waren hinten gut organisiert, haben 60 Minuten lang den Ball vernünftig nach vorne getragen, aber dort die Chancen liegen gelassen.“ Vor allem im zweiten Abschnitt versemmelten Nico Müller, Schahin, Stephan Schröck oder auch Kingsley Onuegbu grob fahrlässig beste Gelegenheiten. Büskens: „Da hat uns ein Tick Cleverness gefehlt.“ Oder Sami Allagui. „Wir müssen das Vakuum, das Sami hinterlassen hat, füllen“, weiß der SpVgg-Coach.

Vorerst aus den eigenen Reihen. Präsident Helmut Hack: „Wir haben talentierte Burschen. In drei, vier Wochen wissen wir, ob ein neuer Sami dabei ist.“ Wenn nicht, kann noch bis zum Ende der Transferperiode am 31.August nachgelegt werden.

Gegen Athen spielte in etwa das Team, welches auch am 14. August in Braunschweig die erste Pokalhürde nehmen soll. Offen ist nur noch eine Position in der Innenverteidigung neben Thomas Kleine, um die sich Marino Biliskov, Jan Mauersberger und Asen Karaslavov bewerben.

"Es wird Härtefälle geben, ein paar Junge sind ganz nah dran"

Büskens hält sich noch bedeckt: „Es wird Härtefälle geben, ein paar Junge sind ganz nah dran.“ Wie Edgar Prib, der nach der Pause Christian Rahn ablöste und viel Schwung brachte. Oder Stephan Fürstner, der wesentlich beweglicher und engagierter als Milorad Pekovic wirkte. Insgesamt gesehen scheinen die Fürther aber gerüstet zu sein. Und Hack setzt die Profis gleich mächtig unter Druck: „In Braunschweig geht es für uns ums nackte Überleben.“

So spielte Fürth: Grün – Schröck (84.Falkenberg), Kleine (70.Karaslavov), Mauersberger (46.Biliskov), Rahn (46.Prib) – Nehrig (70.Pektürk), Pekovic (46.Fürstner), Haas (84.Strangl), Müller (84.Langen) – Onuegbu (74.Sararer), Schahin (84.Vogler). Matthias Hertlein

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