Sport Fürth: Hacks Kampf um „Juwel“ Aleksic

Eine Bereicherung fürs Fürther Spiel: Danijel Aleksic. Foto: Wolfgang Zink

SpVgg-Chef will den jungen Serben unbedingt länger an Greuther Fürth binden

 

FÜRTH Zoran Rasic, der Berater von Danijel Aleksic war in der Trolli Arena und wurde von SpVgg-Chef Helmut Hack fast wie ein Staatsgast behandelt. „Er ist ein hochanständiger Mensch. Zu ihm habe ich ein unglaubliches Vertrauensverhältnis, sonst hätte der Transfer von Danijel nicht geklappt“, schwärmte Hack.

"Wir haben die erste Option auf Danijel"

Es schüttete rund um das Fürther Stadion wie aus Kübeln, aber dem Präsidenten war warm ums Herz. Zum einen wegen des vierten Saisonsieges, mehr aber wegen des erneut sehr starken Auftrittes seines Juwels Aleksic. Und Rasic scheint nicht abgeneigt zu sein, darauf hinzuarbeiten, dass der serbische U21-Nationalspieler, der vom italienischen Erstligisten FC Genua 93 vorerst bis Saisonende ausgeliehen ist, länger bleibt.

„Was auch passiert, wir haben die erste Option auf Danijel“, verriet Hack. Das Treffen mit Rasic diente dazu, die Weichen für die Zukunft Aleksics zu stellen. Völlig klar, dass Hack den Serben behalten möchte. Aleksic hat bei Genua noch einen Vertrag bis 2014. „Lasst ihn sich doch erst mal bei uns in Ruhe entwickeln“, blockte Hack weitere Fragen ab und lächelte dabei. Will heißen, Hack ist sich sicher, dass er mit Aleksic klar kommt. „Er fühlt sich bei uns sehr wohl, er genießt das familiäre Umfeld.“ Aber auch, weil Hack sich mit Rasic finanziell geeinigt hat. „Bisher hatte der Berater noch kein Honorar bekommen“, so der SpVgg-Chef.

Club-Scout Möckel spionierte in der Trolli-Arena

Erst Anfang des Jahres war Aleksic für 2,5 Millionen Euro Ablöse von FK Novi Sad nach Genua gekommen, jetzt bereichert er Fürth und die Zweite Liga. „Er hat individuelle Klasse, durch ihn können wir stärker werden“, glaubt Hack nach dem fast perfekten Auftritt des 19-Jährigen. Am Ende fehlte Danijel nur ein Tor. Drei Mal war er durch klasse Aktionen nah dran, ein Mal (45.) scheiterte er mit einem Kracher aus spitzem Winkel an der Latte. Klar wurde aber auch, dass noch nicht alles rund läuft bei ihm, aber Aleksic macht das Fürther Offensivspiel erheblich attraktiver. Davon konnte sich auch der Chefscout des Club, Christian Möckel, am Samstag in der Trolli Arena überzeugen. M.H.

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