Sport Club: Pinola bedankt sich bei Schleifer Hecking

Schuften, bis die Fitness stimmt: Javier Pinola ist es sichtlich gut bekommen. Foto: Wolfgang Zink

Publikumsliebling schwärmt: „Der Trainer macht mich richtig fit.“ Javier strotzt geradezu vor Selbstvertrauen und ist von einer guten Saison überzeugt – „laufen, kämpfen, Tore schießen“

 

NÜRNBERG Die schweißtreibende, oft knüppelharte Vorbereitung hinterlässt Spuren – bei allen Club-Profis. Selbst Javier Pinola, das argentinische Kraftpaket, „steckt die hohe Belastung“ inzwischen in jeder Muskelfaser.

„Ich fühle mich viel besser als in den letzten Jahren"

Doch darüber beschwert sich der 27-jährige Linksverteidiger nicht. Im Gegenteil: Pino mag’s nicht nur in seinen Zweikämpfen gerne etwas härter, bei denen der Gegner auch schon mal (unabsichtlich) den Ellbogen abbekommt. „Ich brauche dieses intensive und sehr anstrengende Programm“, beteuert der Publikumsliebling. Gruß an den Franken-Quälix inklusive: „Ich fühle mich viel besser als in den letzten Jahren. Ich bin Trainer Dieter Hecking wirklich sehr dankbar, dass er mich richtig fit macht.“

Aber nicht nur körperlich arbeitet sich Pinola an seinen Leistungszenit heran. Auch mental geht’s aufwärts. Javier fühlt sich schon jetzt voll auf der Höhe. „Ich spüre in mir auch viel mehr Selbstvertrauen“, versichert er. Dürfen sich die Fans also auf den besten Pino aller Zeiten in der kommenden Saison freuen?

Selbstkritik gehört dazu

Der Argentinier ist selbstkritisch genug, um zu wissen, „dass es bei mir persönlich im letzten Jahr nicht ganz so gut gelaufen ist“. Das eine oder andere Tief kann und will er auch jetzt nicht ausschließen. „Vielleicht wird mal ein schlechteres Spiel von mir dabei sein. Aber darüber mache ich mir keine Gedanken.“ Weder jetzt, noch wenn es soweit sein sollte.

Während er in der Sommerpause einige Wochen gegrübelt hatte, ob er sich nicht doch auf das verlockende Angebot aus Schalke einlassen würde, weiß er nur zu genau, was ihn künftig in der Noris erwartet. „Mit Schalke auch in Europa spielen zu dürfen, wäre sehr reizvoll gewesen. Der Club war dennoch die bessere Entscheidung für meine Familie und mich“, erklärt Pinola glücklich. Und: „Wir Spieler werden alles geben für eine gute Saison. Ich bin überzeugt, dass wir besser besetzt sind. Das sehe ich ja täglich. Wir werden bis zum Umfallen laufen und kämpfen. Logisch ist auch, dass wir mehr Tore schießen müssen.“

Vollgas im Dauerbetrieb ist unmöglich

Die Durchschlagskraft zu erhöhen, wird immens wichtig sein: Letzte Saison erzielte der Club mit 32 Treffern die kläglichste Ausbeute der Liga. Darum ist ab morgen in Kaprun Feinschliff angesagt. Was Pino recht ist. Denn Vollgas im Dauerbetrieb – das hält selbst er nicht durch. Markus Löser

„Ich fühle mich viel besser als in den letzten Jahren"

Selbstkritik gehört dazu

Vollgas im Dauerbetrieb ist unmöglich

 

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