Sport Bamberger sauer über Frankfurter Störfeuer

Sauer auf Frankfurter Störfeuer: Brose-Manager Wolfgang Heyder Foto: Wolfgang Zink

Meisterschafts-Playoff: Vorwurf vor dem dritten Spiel: Brutalität

 

BAMBERG Jetzt fliegen vor dem dritten Playoff-Finale um die Deutsche Meisterschaft zwischen den Brose Baskets und den Frankfurt Skyliners am Sonntag (15.15 Uhr, live auf sport1) richtig die Fetzen. Nach dem 77:68-Sieg der Bamberger in Frankfurt und dem 1:1-Ausgleich in der Serie jammerten die Gastgeber über die Härte der Oberfranken.

Vorwurf: Suput brutal gegen Reese

So beschwerte sich der Frankfurter Trainer Gordon Herbert: „Bamberg hat uns mit aggressiver Deckung unter Druck gesetzt.“ Vor allem Bambergs Topscorer Predrag Suput wird beschuldigt, den Skyliners-Spielmacher Aubrey Reese mit einem Ellbogencheck attackiert zu haben. Frankfurts Mannschaftsarzt Wolfgang Raussen: „Es sah böse aus. Ich musste ihn am rechten Auge nähen.“ Auch der Australier Mark Worthington soll am Frankfurter Derrick Allen eine Tätlichkeit begangen haben.

Heyder: Üble Stimmungsmache

Diese Vorwürfe verweist Brose-Manager Wolfgang Heyder in den Bereich der Fabel: „Das ist üble Stimmungsmache und eine echte Lachnummer, völlig aus der Luft gegriffen. Suput und Reese sind unglücklich mit den Köpfen zusammengeprallt. Auch unser Spieler blutete.“

"Müssen nahtlos an Frankfurt anknüpfen"

Heyder findet es sogar erfreulich, dass die Schiedsrichter nicht jede Kleinigkeit pfeifen: „Die Unparteiischen leiten die Finalserie auf EuroLeague-Niveau, wo eine gewisse Härte zugelassen wird.“ Für Sonntag sieht Heyder gute Chancen, dass seine Brose Baskets gewinnen: „Wir müssen nahtlos an unser grandioses zweites Viertel von Frankfurt anknüpfen. Dann gehört uns der erste Matchball.“ Werner Haala

 

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