Sport 73:58 – eine erfolgreiche Eisbären-Jagd

Comeback mit hautnaher Begleitung: Bambergs Star Predrag Suput (r.) hatte in Bremerhaven einen schweren Job. Foto: NORDPHOTO

BAMBERG - Brose Baskets Bamberg bestehen auch in Bremerhaven und feiern den 20. Sieg im 21. Bundesligaspiel. Comeback von Suput

 

Die Brose Baskets bleiben die Bundesliga-Überflieger. Auch die zweiwöchige Pause wegen der All-Star-Days brachte die Bamberger nicht aus ihrem Rhythmus. Beweis: Der Tabellenführer gewann beim Sechsten Eisbären Bremerhaven klar mit 73:58 (34:30) und feierte mit dem 20. Sieg im 21. Spiel ein kleines Jubiläum.

"In der Offensive herrschte gelegentlich Unruhe"

Allerdings stand der Erfolg trotz des Comebacks von Predrag Suput lange auf der Kippe. Zu verdanken war er dem Trio Reyshawn Terry mit 15 Punkten und sechs Rebounds, Kyle Hines (12/9) sowie Casey Jacobsen (10). Brose-Manager Wolfgang Heyder lobte am Ende aber den Charakter der Mannschaft: „In der Offensive herrschte gelegentlich Unruhe. Aber wir kontrollierten den Gegner durch eine hervorragende Verteidigung.“ Auch Anton Gavel (neun Punkte durch drei Dreier) war happy: „In der Anfangsphase waren wir ein bisschen steif. Aber in der zweiten Hälfte wollten wir aggressiver sein, das ist uns gelungen.“

Bamberg ließ von Beginn an keine Zweifel aufkommen, dass der Meister seine Erfolgsserie fortsetzen will, lag schnell mit 24:16 vorne. Doch Schludrigkeiten in der Abwehr und eine schlechte und überhastete Wurfauswahl im Angriff brachten Bremerhaven zurück ins Spiel. Nach 15 Minuten führten die Hausherren plötzlich mit 28:26.Postwendend konterte Brose, konnte sich aber auch nach der Halbzeit nicht entscheidend absetzen. Erst zum Ende des dritten Viertels bauten Kapitän Casey Jacobsen und Reyshawn Terry durch Dreier den Vorsprung auf zehn Zähler aus. Die letzten zehn Minuten ließ sich Bamberg dann nicht mehr die Butter vom Brot nehmen. Anton Gavel und Casey Jacobsen mit weiteren erfolgreichen Distanzwürfen erlegten die Eisbären endgültig. Werner Haala

 

0 Kommentare