Einem spanischen Medienbericht zufolge wollen sich die Bayern-Bosse gesprächsbereit zeigen, falls es James tatsächlich zurück nach Madrid ziehen sollte.

München - Eigentlich war die Situation klar: Bei Real Madrid war James Rodriguez unter Trainer Zinedine Zidane aussortiert worden und wurde daher für zwei Jahre an die Säbener Straße verliehen. Beim FC Bayern wiederum lieferte der Kolumbianer direkt in seiner ersten Saison solche Glanzleistungen ab, dass die Bayern schnell verkündeten, am Ende der Leihe die Kaufoption ziehen zu wollen.

Doch dann verkündete Zidane plötzlich seinen Abschied aus Madrid und Julen Lopetegui wurde neuer Trainer. Das hat offenbar bei James dazu geführt, dass Real plötzlich wieder als Arbeitgeber in Frage kommt. So wird es jedenfalls seit einigen Tagen von spanische Medien und James' Adoptiv-Vater kolportiert.

Auf dem Papier halten die Bayern weiterhin alle Trümpfe in der Hand: Zunächst mal ist James ohnehin noch eine Saison nach München ausgeliehen und anschließend hat der FCB ein Vorkaufsrecht – Real könnte einen endgültigen Transfer also nicht verhindern. Doch genau an dieser Stelle sollen die Bayern-Bosse laut einem Bericht der spanischen Sportzeitung "Marca" gesprächsbereit sein.

Demnach würde Rummenigge Verhandlungen mit Real Madrid nicht ablehnen, weil sie das gute Verhältnis zwischen den beiden Vereinen schätzen und nicht belasten wollen. Voraussetzung dafür sei allerdings, dass James auch tatsächlich den expliziten Wunsch äußere, die Bayern wieder zu verlassen.

Sollte der Bericht stimmen, so wäre er durchaus bemerkenswert, denn im Fall von Robert Lewandowski hatten sich Rummenigge und Hoeneß noch kategorisch stur gestellt.