Spaenle vor Ort Viktualienmarkt ist jetzt immaterielles Kulturerbe

, aktualisiert am 04.08.2017 - 16:27 Uhr
Die Tafel weist auf den neuen Schutzstatus des Viktualienmarktes hin. Im Bild v.l.: Ulrike Boesser, Ex Unesco Botschafter Hans-Heinrich Wredde, Jürgen Kirner, Marktsprecherin Elke Fett, Minister Ludwig Spaenle, Wolfgang Steffinger, Hans-Georg Küppers, Axel Markwardt. Foto: Daniel von Loeper

Seit über 200 Jahren herrscht auf dem Viktualienmarkt buntes Treiben. Seit Freitag ist er offiziell immaterielles Kulturerbe.

 

Altstadt - Beim Flanieren durch die sommerliche Großstadt kann es schon heiß und trocken werden in der Kehle. In München gibt’s dafür die wunderbarste aller Lösungen, da hockt man sich dann halt in den Biergarten mitten in der Altstadt. Und wenn die Lebensgeister erfrischt und die Blumen-Früchte-Käse-Kaminwurzn-Düfte von den Marktstandln lang genug in die Nase geweht sind, dann kann man an der lauen Luft noch eine Runde drehen auf dem Viktualienmarkt und die Einkaufstasche mit Köstlichkeiten füllen.

Bei einem Festakt hat Kultusminister Ludwig Spaenle (CSU) am Freitag die Viktualienmarktkultur als immaterielles Kulturgut ausgezeichnet. Die hat sich auf dem Areal an der Heilig-Geist-Kirche seit 1807 entwickelt, zur Tradition gehören auch Veranstaltungen, wie der Tanz der Marktfrauen am Faschingsdienstag. Die Eintragung ins Bayerische Landesverzeichnis ist mit der neuen Bronzetafel am Markt dokumentiert.

 

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