Sonntag geht es los Filmschoolfest Munich: 46 Filme in sieben Tagen

 Foto: Stephanie Funk

Das 38. Filmschoolfest Munich startet am Montag, 18. November. Filmstudierende aus 19 Ländern präsentieren über sieben Tage ihre Kurzfilme im Filmmuseum.

 

München - 46 Filme werden dieses Jahr auf dem Studentenfilmfestival in München gezeigt: 30 Spiel-, acht Dokumentar-, fünf Animations- und drei Experimentalfilme. Und sie kommen aus der ganzen Welt. Aus Australien, Finnland, Hong Kong, Israel, Kolumbien und vielen Ländern mehr.

Sehr erfreulich an dem Festival: Auch ohne das Vor- und Nachmittagsprogramm kann man alle Filme aus dem Programm sehen. Von Montag bis Freitag werden jeden Abend in zwei Blöcken um 19.30 Uhr und 22.00 Uhr acht bis elf Filme gezeigt. Berufstätige Film-Liebhaber können sich also die Urlaubstage sparen.

Veranstaltet wird das Festival von der Internationalen Münchner Filmwochen GmbH, die auch das Filmfest München organisiert. In der Jury sitzen der Regisseur Philip Gröning, Vorjahrespreisträgerin Sinje Köhler, Antonis Papadopoulos, Tice Oakfield und Asja Krsmanovic.

Filmschoolfest Munich: Die erste Anlaufstelle

Das erste Mal fand das Filmschoolfest Munich im Jahr 1981 statt. Seitdem wird es jedes Jahr veranstaltet und hat auch einige internationalen Regiegrößen hervorgebracht.

Lars von Trier (u.a. "Dancer in the Dark" und "Dogville") war bereits beim ersten Hochschul-Filmfest 1981 mit seinem Film "Nocturne" dabei. Florian Henckel von Donnersmarck, bekannt für "Das Leben der Anderen" und "Werk ohne Autor", reichte beim Festival 2000 einen Film ein. Maren Ade (u.a. "Toni Erdmann"), Thomas Vinterberg (u.a. "Das Fest") und Christian Mungio (u.a. "4 Monate 3 Wochen und 2 Tage") sind nur einige weitere.

Programm-Highlight

Highlight des Festivals ist sicherlich das Masterclass mit Regisseur und Jurypräsident Philip Gröning. Gröning studierte selbst an der Münchner Hochschule für Fernsehen (HFF) und Film und gewann 2005 den Bayerischen Filmpreis für seineb Dokumentation "Die große Stille". Grönings aktueller Film, "Mein Bruder heißt Robert und ist ein Idiot" wird am Samstag, 24.11. um 14.30 Uhr im Filmmuseum gezeigt.

Sehenswerte Kurzfilme

Das Motto des diesjährigen Festivals ist "Misson Film: Possible".  Das heißt aber nicht, dass nur Filme gezeigt werden, die sich mit dem Medium selbst beschäftigen. Das Motto soll vielmehr junge Filmemacher ermutigen: "Wer an sich und seine Mission glaubt, kann allen Unkenrufen zum Trotz interessante und begeisternde Filme machen", heißt es dazu in der Pressemitteilung.

Die HFF ist auf dem Festival mit nur einem Wettbewerbsbeitrag vertreten: "Squash" von Maximilian Bungarten. Darin treffen sich Chefin und Berufsanfängerin in der Squashhalle - eigentlich nur, weil eine Unterschrift auf dem Vertrag fehlt. "Squash" ist zusammen mit anderen Filmen im "Program 8" und wird Dienstag um 22.00 Uhr und Freitag um 17 Uhr im Filmmuseum gezeigt.

Eine Vielzahl der Beiträge handelt über die verschiedensten Seiten des Arbeiterlebens. Aber auch der Umgang mit Trauer wird in vielen Filmen thematisiert. Liebesfilme und Coming-of-Age-Geschichten sind ebenso dabei, wie makabre Komödien.


Kurz-Infos zum Hochschul-Filmfest

Datum: 18. bis 24. November

Festivalzentrum: Filmmuseum, St.-Jakobs-Platz 1, 80331 München

Weitere Vorstellungen: HFF, Bernd-Eichinger-Platz 1, 80333 München

Tickets: Einzelvorstellungen 5,- Euro, Festivalpass 30,- Euro, für Studenten 20,- Euro unter tickets.filmschoolfest-munich.de oder an der Festivalkasse im Filmmuseum.

 

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