Sogar Friedhof besudelt Landwirt zieht Güllespur der Verwüstung: Über sechs Kilometer!

Eigentlich gehört die Ladung des Landwirts aufs Feld, keinesfalls in Dörfer! (Symbolbild) Foto: dpa

Fassaden, Autos, Vorgärten und sogar Gräber wurden mit der stinkenden Brühe besudelt. Östlich von Brüssel hinterließ ein Landwirt eine kilometerlange stinkende Güllespur.

Brüssel - Die Nase dieses Landwirts muss offenbar schon ganz schön abgehärtet sein. Wie konnte er sechs Kilometer lang nicht merken, dass er eine stinkende Spur der Verwüstung hinter sich zieht? Auf seiner Fahrt durch Flandern bespritzte die Brühe aus dem offenen Tank Häuserfassaden, Autos, Vorgärten und sogar etliche Gräber auf dem Friedhof von Glabbeek östlich von Brüssel. Das berichtete Bürgermeister Peter Reekmans am Donnerstag.

"Unsere Feuerwehr hat gestern noch stundenlang Arbeit gehabt, um den Mist so weit möglich von den Fassaden und der Fahrbahn zu entfernen", fügte Reekmans hinzu. "Sie können sich vorstellen, was für eine Geruchsbelästigung das alles verursacht hat." Für großangelegte Reingung wird wohl der Landwirt aufkommen müssen.

 

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