So ermittelt die Kripo Verbrecherjagd 2.0

Früher wurden Spuren unter der Lupe untersucht. Heute kann Astrid Holtemeier, Sachverständige für Fingerspurenauswertung im LKA, die Abdrücke direkt am Monitor miteinander vergleichen. Foto: Gregor Feindt

Mit technischen Neuerungen gegen Kriminelle: Das LKA gibt einen Einblick in seine Methoden. Die AZ erklärt, wie Fahndung heute funktioniert

München - Es ist vor allem der so genannte „genetische Fingerabdruck“, der oft zu sensationellen Fahndungs-Erfolgen führt – etwa im Fall Rudolph Moshammer, dessen Mörder schon am Tag nach der Tat gefasst wurde. Doch es sind nicht nur die DNA-Spuren, die Kriminellen das Leben schwer machen. Auch bei den klassischen kriminalpolizeilichen Methoden wie der Daktyloskopie, dem Fingerabdruck-Verfahren, bleibt die Zeit nicht stehen.

Im Hightech-Zeitalter spürt die Polizei Kriminelle zunehmend mittels riesigen Datenbanken und hoch entwickelter Software auf. Zum Teil kann sie – wie die erkennungsdienstliche Erfassung „ED-Di“ – theoretisch von jedem Streifenbeamten bedient werden. Gestern stellte Innenminister Joachim Herrmann (CSU) mit Peter Dathe, Präsident des Bayerischen Landeskriminalamtes, technische Neuerungen vor. Für den Minister ist klar: „Unser Standard im Erkennungsdienst sucht deutschlandweit seinesgleichen.“

 

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