Skurrile Fälle Ehefalle Viagra: Wenn es kracht, weil er wieder steht

1. DIE VERFÜHRUNG ZUM SEITENSPRUNG

Der Fall: Ein gut betuchter, in Sachen Potenz schon abgedankter Ehemann nahm auf Wunsch seiner Frau eine Sex-Wunderpille ein. Mit Erfolg: Er fühlte sich um Jahre verjüngt, das verlorene sexuelle Selbstbewusstsein kehrte zurück.

Im Anschluss beglückte er allerdings nicht die Gattin, sondern seine Assistentin im Büro. Daheim empörte er sich künstlich, das Geld hätte man sich sparen können – die Wirkung sei gleich null. Leider kam die Gattin ihm auf die Schliche – und reichte die Scheidung ein.

Anwalt Hermann Messmer: „Viele Ehemänner erleben ihren dritten Potenz-Frühling auf fremden Plätzen. Verliererinnen sind meistens die älteren Ehefrauen, die ihren Männern das Sex-Doping sogar häufig empfohlen hatten.

 Foto: dpa

Potenzmittel haben schon mancher Beziehung zu neuem Schwung verholfen. Aber manchmal geht’s auch schief. Wie Scheidungsanwälte über diese skurrilen Münchner Fälle urteilen, lesen Sie in der Bilderstrecke.

 

München - Sex-Flaute im Schlafzimmer? Schwächelnde Libido? Das bringt viele – vor allem langjährige – Paare auf die Idee, ihr Liebesleben mit Sex-Wunderpillen zu tunen.

Rund zwei Drittel aller Männer über 65 (aber auch ein Fünftel der unter 40-Jährigen) leiden an Erektionsproblemen, quälen sich mit einem angeknacksten Ego herum – und fürchten, ihrer Frauen verlustig zu gehen.

Bis zu 700.000 Männer in Deutschland schlucken deshalb Potenz-Tabletten wie Viagra, Cialis oder Levitra – was sich in aller Regel als großer Segen erweist.

Die Fälle in denen es schief ging, haben wir in der Bilderstrecke für Sie dokumentiert.

 

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