Sitzplatz-Offensive des OB Mehr Sitzgelegenheiten für ganz München

OB Dieter Reiter setzt sich für mehr Sitzgelegenheiten in München ein. Foto: anf

Seit März stehen Stühle in der Fußgängerzone. Jetzt will OB Dieter Reiter auch andernorts neue Sitzgelegenheiten schaffen.

 

München - Zum Einkaufen gibt es viel Platz, klar. Hinsetzen und ausruhen kann man sich in der Innenstadt auch an jeder Ecke. Fast immer aber muss man dafür auch bezahlen: für einen Kaffee oder ein Bier auf den Freischankflächen. Oberbürgermeister Dieter Reiter, SPD, will das ändern: Und ließ im März in der und um die Fußgängerzone Stühle aufstellen. Die Münchner nutzten das Angebot vom ersten Tag an.

So gut, dass der OB seine Sitzplatz-Offensive jetzt ausdehnt. "Ich habe das Baureferat beauftragt zu untersuchen, an welchen Plätzen - in der ganzen Stadt - Sitzgelegenheiten geschaffen werden können", erklärt der Oberbürgermeister. Los geht es mitten in der Stadt: Im Bezirk Ludwigsvorstadt-Isarvorstadt gibt es schon einen konkreten Plan für 300 neue Sitzplätze – etwa am Roecklplatz, am Kaiser-Ludwig-Platz und am Stephansplatz (siehe Grafik unten). Bereits in den nächsten Tagen sollen Sitzbänke aufgestellt werden.

"Besonders für Menschen, die in ihrer Mobilität eingeschränkt sind, sollen dadurch mehr Gelegenheiten zum Rasten entstehen", sagt Reiter. Seine Verwaltung soll nun in allen Stadtbezirken nach Standorten für die Sitzplätze suchen. "Voraussichtlich bis Ende 2018", heißt es von der Stadt, könnten überall in der Stadt neue Bänke aufgestellt sein.

Die Karte zeigt, wo in der Ludwigsvorstadt-Isarvorstadt in den kommenden Tagen neue Bänke aufgestellt werden sollen. Zum Vergrößern bitte anklicken!

 

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