Sieg bei Meister Mannheim Jaffray lässt EHC München jubeln

Münchens Jason Jaffray ist der Torjäger des EHC Red Bull München. Foto: Rauchensteiner/Augenklick

Der EHC Red Bull München zeigt bei den Adlern Mannheim eine starke Defensivleistung und gewinnt am Ende knapp aber verdient mit 1:0. Das Tor des Tages macht Jason Jaffray.

 

München - 9.386 Zuschauer in der SAP-Arena in Mannheim erlebten einen guten Auftakt der Adler, das bessere Ende hatte aber der EHC Red Bull München für sich.

Während Ligaprimus Mannheim darauf aus war, die Serie von vier Niederlagen in Folge zu beenden, versuchten die Münchner nach 14 Partien, bei denen sich Sieg und Niederlage abwechselten, endlich wieder zwei Erfolge hintereinander zu landen.

Mehr Spielanteile hatten zunächst die Adler, bis auf eine Großchance von Brent Raedeke, die EHC-Goalie Danny aus den Birken vereitelte (5.), kamen sie alledings nicht gefährlich zum Abschluss.

Nach der Powerbreak wurden die Gäste aus der bayerischen Landeshauptstadt mutiger, Maximilian Kastner forderte Dennis Endras im Mannheimer Gehäuse erstmals bei einem Konter (10.).

Dann dies entscheidende Szene der Partie: In der 17. Minute zog Jason Jaffray nach einem Zuspiel von Maximilian Kastner schnell ab, überraschte Dennis Endras und brachte die Red Bulls mit 1:0 in Führung. Da Danny aus den Birken kurz darauf gegen den freistehenden Christoph Ullmann parierte, ging es mit der nicht unverdienten Gästeführung in die Kabine.

Nach dem Seitenwechsel rückten die Specialteams in den Fokus. Zunächst versuchten die Red Bulls in der 21. und 27. Minute vergeblich, das beste Penaltykilling der Liga zu überwinden. Dann bekamen die Adler ihre Chance in Überzahl, der EHC verteidigte jedoch derart aggressiv, dass das beste Powerplay der DEL leer ausging (31.). Die letzten Minuten des Mittelabschnitts gehörten den Adlern, die viel Druck erzeugten und die Gäste über mehrere Minuten in deren Zone einschnürten. München verteidigte aber konzentriert und hatte in Danny aus den Birken einen starken Rückhalt im Tor.

Lesen Sie hier: Christensen ist der Mad Mads des EHC

Im Schlussabschnitt begannen die Gäste etwas offensiver, Mannheim kam in dieser Phase des Spiels kaum zu Möglichkeiten. In der 43. Minute hatte Keith Aucoin die Riesenchance auf das 2:0, wurde aber in letzter Sekunde beim Versuch gestört, die Scheibe im leeren Gehäuse unterzubringen. In der Folge wurden die Adler druckvoller, die Red Bulls verteidigten aber sowohl im Slot als auch an der Bande stark.

Sechs Minuten vor dem Ende hatte Maximilian Kastner bei einem Konter das 2:0 auf dem Schläger, auch Michael Wolf verpasste freistehend vor Dennis Endras die Vorentscheidung (58.).

In den letzten zwei Minuten hielt das Bollwerk um Matchwinner Danny aus den Birken dem Druck der Hausherren stand und rettete den knappen Vorsprung über die Zeit.

 

0 Kommentare