Sie AZ auf der Los Angeles Auto-Show Porsches neuer Tiger und andere Neuheiten

Großer Auftritt für einen kompakten Allzweck-Sportler: Der neue Porsche Macan feierte in Los Angeles Weltpremiere. Foto: Rudolf Huber

Das Luxus- SUV Macan wird im Frühjahr mit drei Motoren zwischen 258 und 400 PS anrollen. Dazu die spannendsten Exponate der Autoshow in Kalifornien.

 

Los Angeles Er ist der unumstrittene Star der Show, der große Knaller der Los Angeles Autoshow: Der neue Macan, der in Kalifornien seine Weltpremiere feierte – und der Porsche den Weg in ein völlig neues, boomendes Segment öffnet. Ins Reich der Premium-Kompakt-SUV.

Breit steht er da, eher niedrig, die Dachlinie fällt nach hinten fast coupéhaft ab. Und sowohl der Blick von vorne, wie von hinten signalisiert ansatzlos: Ich bin ein Porsche!

Drei Versionen bietet Porsche zum Start in Frühjahr an: Den Macan S mit Dreiliter-V6-Biturbo und 340 PS (0 - 100 in 5,5 Sekunden, Spitze 254 km/h), den Turbo mit 3,6 Liter Hubraum und 400 PS (4,8 Sekunden, 269 km/h) und den Dreiliter-S-Diesel mit 258 PS (6,2 Sekunden, 226 Spitze). 57 930 Euro sollen ab Anfang April die beiden S-Versionen kosten, der Turbo ab 79 826 Euro.

Und was tut sich sonst noch so auf der LA Autoshow – aus deutscher Sicht? Audi hat den offenen A3 und den S3 dabei, bei VW gibt es erste Blicke auf einen Über-GTI mit mehr als 500 PS.

BMW rückt neben dem 4er-Cabrio das neue 2er Coupé ins Rampenlicht. Und hat vor einem Pavillon neben dem Messegelände eine ganze Phalanx von i3 für Probefahrten aufgereiht. Und der neue Mini ist natürlich auch vertreten.

Bei Mercedes steht neben dem Abschiedsmodell des SLS-Flügeltürers auch eine Studie des GLA AMG – Serienstart sehr wahrscheinlich.

Jaguar hat derzeit einen extrem guten Lauf, den wollen die zum indischen Tata-Konzern gehörenden Briten so bestärken, mit dem Coupé des F-Type, das 340, 380 und 550 PS leisten wird und zwischen 67 000 und 103 700 Euro kosten soll. Klar ist schon jetzt: Das wird ein Knaller, denn die Optik ist wirklich mehr als gelungen.

Bei der Studie Edge von Ford, dem kommenden großen Bruder des kleinen Ecosport und des kompakten Kuga, ist die Zukunft noch offen – die Amerikaner finden ihn aber wohl ziemlich cool: Der Edge war pausenlos dicht umlagert.

 

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