Sicherheitsbedenken Zwei Vereine sagen Trachtenumzug zur Wiesn ab

Zwei Trachtengruppen haben ihre Teilnahme für die Parade beim Oktoberfest wegen Sicherheitsbedenken abgesagt. Foto: Daniel von Loeper

Die Absage der Damen-Wiesn von Regine Sixt war der Anfang. Es folgten weiteren Party-Absagen und jetzt die Wiesn-Abkehr zweier Gruppen für diesjährigen Trachten- und Schützenzug beim Oktoberfest.

 

München - Zwei Vereine haben die Teilnahme am diesjährigen Trachten- und Schützenzug beim Münchner Oktoberfest aus Sicherheitsbedenken abgesagt. Die Gruppen vom Starnberger See und aus Hessen fürchten um ihre jungen Vereinsmitglieder, wie sie am Mittwoch erklärten.

Beim Heimat- und Trachtenverein aus dem oberbayerichen Bernried verweigerten zunächst die Eltern die Teilnahme der knapp 30 Kinder. Daraufhin sprach sich die Mehrheit der Mitglieder gegen die Fahrt nach München aus, wie Vorstand Hannes Düker schilderte. "Sicherheit steht an erster Stelle, und die kann bei so einer Großveranstaltung nicht zu 100 Prozent garantiert werden."

Freigewordene Plätze wieder besetzt

Müssen sich Besucher des diesjährigen Münchner Oktoberfests nun auf einen leergefegte Trachten- und Schützenzug einstellen? Wohl eher nicht. Die freigewordenen Plätze konnten dem Veranstalter des Umzugs zufolge rasch wieder besetzt werden.

 

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