Sexuelle Belästigung Vorfall im Michaelibad: Französinnen (14) zeigen Asylbewerber an

Das Michaelibad ist 2016 schon zum zweiten Mal Schauplatz von sexuellen Übergriffen geworden. (Archivbild) Foto: SWM

Bei der Polizei München ging eine Anzeige von zwei jungen Französinnen (14) ein. Sie beschuldigen drei Afgahnen eines sexuellen Übergriffes im Michaelibad. Die jungen Männer wurden festgenommen.

Neuperlach - Die beiden 14-Jährigen sind derzeit als Austauschschülerinnen in München. Am Mittwochabend besuchten sie das Michaelibad. Im Becken im Außenbereich machten sich gegen 18 Uhr drei junge Männer an sie heran.

Laut Polizei begrapschten die Burschen sie zunächst an den Oberschenkeln und Brüsten. Sie sollen auch versucht haben, den beiden Mädchen das Höschen ihres Bikinis herunterzuziehen.

Die beiden Französinnen flüchteten aus dem Becken und rannten zum Bademeister. Gemeinsam zeigten sie ihm die Grapscher. Laut Polizei handelt es sich um drei Flüchtlinge aus Afghanistan im Alter von 16, 21 und 23 Jahren.

Der Bademeister erteilte ihnen umgehend Hausverbot und übergab sie der Polizei. Gegen die Burschen wird jetzt wegen Beleidigung auf sexueller Basis ermittelt.

Bereits am 9. Januar haben drei 15 Jahre alte Flüchtlinge aus Syrien zwei Schwestern im Michaelibad belästigt (AZ berichtete).

Die beiden 15 und 17 Jahre alten Mädchen waren an der Rutsche im Außenbecken, als die Jugendlichen anfingen, sie zu begrapschen.

Einer von ihnen fasste der 17-Jährigen sogar zwischen die Beine. Juristisch gilt das als Vergewaltigung, entsprechend wird jetzt von der Polizei ermittelt.

Weil der Tatverdächtige noch nicht volljährig ist, blieb ihm die U-Haft bis zum Prozessbeginn erspart. Gegen seine beiden Spezl wird lediglich wegen Beleidigung auf sexueller Basis ermittelt.

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